Titelbild


Landtagsabgeordneter Thaddäus Kunzmann besucht Seniorenzentrum Im Dorf in Bempflingen

08.07.2014 | von Catharina Schultheiß

Umgeben von viel personalisiertem Expertenwissen: Landtagsabgeordneter Thaddäus Kunzmann zwischen Pflegeexpertin Dagmar Hennings und Geschäftsführer Rainer Ellersiek im Seniorenzentrum Im Dorf in Bempflingen.

Anlass dieses Besuchs war seine Wahl in die „Enquêtekomission zur Zukunft der Pflege“ des Landtags Baden-Württemberg im März diesen Jahres. Diese Kommission soll bis Januar 2016 recherchieren, wie „Pflege in Baden-Württemberg zukunftsorientiert und generationengerecht gestaltet“ werden kann.

Derzeit will der Landtagsabgeordnete sich zu diesem Thema aus verschiedenen Quellen umfassend aktuell informieren und nahm deshalb gerne die Einladung der Altenhilfe der Zieglerschen an. Im Seniorenzentrum in Bempflingen standen ihm vor Ort gleich drei Fachleute Rede und Antwort: Geschäftsführer Rainer Ellersiek, Pflegeexpertin und Regionalleiterin Dagmar Hennings sowie Hausleiterin Ulrike Wolf. Sie beantworteten die zahlreichen Fragen des Abgeordneten und wiesen auf die drängenden Herausforderungen der Pflege hin. Im Gespräch ging es vor allem um den Bürokratieabbau, die Neufassung der Landesheim-Personalverordnung und um die Forderung an die Öffentlichkeit, den Mitarbeitenden als auch den Trägern mehr Vertrauen und Respekt entgegenzubringen sowie die herrschende Misstrauenskultur abzubauen. MdL Kunzmann war mit den Vertretern der Altenhilfe der Zieglerschen einig, dass Politik, Verwaltung und Träger gemeinsam am gleichen Strang ziehen müssen, um die Bedingungen in der Altenpflege und insbesondere für den Beruf attraktiver zu bekommen.

 

Die Altenhilfe der Zieglerschen wünscht der Enquêtekomission eine erfolgreiche Arbeit zur Erstellung des umfangreichen Leitfadens und fordert für die Zukunft die rasche Umsetzung der Erkenntnisse bzw. Empfehlungen. „Denn nur durch Veränderungen in die richtige Richtung können wir die qualitativ hochwertige Pflege dauerhaft sicherstellen und weitgreifende Maßnahmen für die Gewinnung und Bindung von zusätzlichen Fachkräften gewährleisten“, sagte Rainer Ellersiek, Geschäftsführer der Zieglerschen Altenhilfe, am Ende des Gesprächs. Nun bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse gefunden und welche konkreten Maßnahmen daraus abgeleitet werden für die Landespolitik. Die Altenhilfe der Zieglerschen wird sich auf jeden Fall weiter aktiv für die Verbesserung der Rahmenbedingungen einsetzen.

Informationen zu unserem bisherigen politischen Engagement zur Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Pflege finden Sie hier.