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20 Jahre Engagement für die Altenhilfe vor Ort

19.03.2013 | von Catharina Schultheiß
Die Ehrengäste beim Jubiläum des Fördervereins Gemeindepflegehaus Härten in Kusterdingen
Bei der Jubiläumsveranstaltung in Kusterdingen (v.l.n.r.): Eva-Maria Armbruster, Fachliche Geschäftsführerin der Zieglerschen Altenhilfe, Bürgermeister Jürgen Soltau, Ulrike Dimmler-Trumpp, Sozialdezernentin des Landkreises Tübingen, und Hans Kübler, Vorsitzender des Fördervereins. (Bild: Marina Ilg)

Vor 20 Jahren gründete sich in Kusterdingen der Förderverein Gemeindepflegehaus Härten, um mittel- bis langfristig die (zumeist weiblichen) Angehörigen von Pflegebedürftigen in der Gemeinde zu entlasten. Damit wurde die Entstehung des Gemeindepflegehauses Härten angestossen.

Denn ein weiteres wichtiges Ziel der Beteiligten war der Verbleib der pflegebedürftigen Familienmitglieder und Nachbarn im eigenen Ort: diese sollten nicht in weiter entfernten Einrichtungen unterkommen, sondern nach wie vor Teil des Gemeindelebens bleiben.

Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Mit der tatkräftigen Unterstützung vieler Kusterdinger Bürgerinnen und Bürger, die sich im Förderverein zusammengeschlossen hatten, konnte so schließlich das Gemeindepflegehaus Härten mit 30 Plätzen verwirklicht werden. Getragen wird die Einrichtung von der Altenhilfe der Zieglerschen, deren Fachliche Geschäftsführerin, Eva-Maria Armbruster, Mitglied im Vorstand des Fördervereins ist. Bei der Jubiläumsfeier betonte sie: "Sie bringen mit dem, was sie tun, in der Vielfalt und jeder nach seiner Begabung, die Lebensqualität der Menschen in Kusterdingen nach vorn. Dieses Heim hat Modellcharakter."

Denn entstanden ist ein überaus offenes, lebendiges Haus, in welches die vielen Ehrenamtlichen das örtliche Leben auf vielfältige Weise mit hineinbringen und gleichzeitig die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner zurück in die Gemeinde tragen.

"Dies ist ein Idealfall, den wir als Maßstab betrachten. Herzlichen Dank all jenen, die sich so unermüdlich dafür einsetzen", dankte Eva-Maria Armbruster im Namen der Zieglerschen allen Beteiligten und wünschte ihnen für die Zukunft weiterhin so viel Schaffenskraft und Freude bei ihrem Engagement, auch in Zeiten sich verändernder Rahmenbedingungen von Pflege und demographischer Entwicklung.