Die Geschichte der Behindertenhilfe


Damals, ...

Angefangen hat alles mit pietistischen Siedlern. Im Vertrauen auf Gottes Hilfe und Führung sind sie von Korntal bei Stuttgart aufgebrochen, um mitten in einer Sumpflandschaft ein neues Leben zu beginnen. So wurde im Jahre 1824 Wilhelmsdorf gegründet. Es ist auch heute noch Sitz der Geschäftsführung der Behindertenhilfe.

Aus christlicher Nächstenliebe heraus begannen die ersten Wilhelmsdorfer, benachteiligten Menschen zu helfen. Das war die Geburtsstunde der Wilhelmsdorfer Diakonie bzw. des Gesamtwerks der Zieglerschen.

Aus der »Rettungsanstalt armer und verwahrloster Kinder« entwickelte sich schließlich im Jahre 1880 die Behindertenhilfe. 1881 wurde das Haus Höchsten erbaut. Es gehört auch heute noch zur Behindertenhilfe.

 

heute ...

Aus dem »Projekt« von damals ist heute ein Sozialunternehmen mit den Arbeitsfeldern Altenhilfe, Behindertenhilfe, Hör-Sprachzentrum, Jugendhilfe, Suchthilfe und einer Schule für Sozial- und Gesundheitsberufe geworden.

Heute arbeiten in »Den Zieglerschen« rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 750 davon in der Behindertenhilfe. Hier bieten wir etwa 1.000 Plätze für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung.

Als Kompetenzzentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einem besonderen Förderbedarf im Bereich Kommunikation ist die Haslachmühle neben Wilhelmsdorf der zweite Hauptstandort der Behindertenhilfe. Die Haslachmühle ist weit über die Landesgrenzen Baden-Württembergs hinaus bekannt.

 

 

... und morgen

Die Sozialgesetzgebung ist immer im Wandel. Und ständig gibt es neue Erkenntnisse, wie wir Menschen mit Behinderung noch besser fördern und unterstützen können.

Für uns stehen zwei Schwerpunkte an:

  • Einerseits wollen wir die beiden Kernstandorte fachlich und baulich weiter verbessern.
  • Andererseits wollen wir auch unsere dezentralen Angebote und unsere Ambulanten Dienste weiter auf- und ausbauen. Das heißt, wir kommen mit unseren Angeboten dorthin, wo Menschen mit Behinderung bereits leben und uns brauchen.