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17.03.2011 - Wilhelmsdorf

Tag der offenen Tür im neuen Haus Schild der Zieglerschen

Am 19. März von 11 bis 16 Uhr


von links: Sven Lange (Fachlicher Geschäftsführer der Behindertenhilfe der Zieglerschen), Willi Hiesinger (Kaufmännischer Geschäftsführer der Behindertenhilfe der Zieglerschen) und Werner Dudichum (Bereichsleiter Wohnen Wilhelmsdorf) freuen sich, dass der Neubau so gut gelungen ist (im Hintergrund der Neubau von vorne) Foto: Katharina Stohr

Mitten in Wilhelmsdorf, in der Gartenstraße 4 hinter der Volksbank, ist nach etwa anderthalb Jahren Bauzeit ein neues Gebäude der Zieglerschen entstanden: das neue „Haus Schild“. Das auf einem knapp 3.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtete rund 4 Millionen Euro teure Gebäude soll zur Heimat werden für 42 pflegebedürftige Senioren der Zieglerschen Behindertenhilfe, einer Einrichtung für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung. So muss im hohen Alter künftig niemand mehr an einen neuen Ort oder in eine neue Einrichtung ziehen- das ist insbesondere für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung von sehr großer Bedeutung. Denn dieser Personenkreis benötigt intensive Zuwendung, die herkömmliche Pflegeheime so nicht bieten können. Lichtdurchflutete Aufenthaltsräume und Gänge, großzügige Einzelzimmer- viele davon mit eigenem Dusch- und Waschbereich, gemütliche Aufenthaltsecken, moderne Therapieräume und Pflegebäder - das neue Haus Schild der Zieglerschen kann sich sehen lassen. Viel Glas und Farbe, breite Gänge und gemütliche Nischen, ein zusätzlicher Außenaufzug, der direkt in den Garten führt- insgesamt sehr gute Bedingungen, damit sich die bisher im Haus Hoffnung in der Zußdorfer Straße beheimateten Senioren in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen können. Davon können sich alle Interessierten beim Tag der offenen Tür am 19. März, von 11 bis 16 Uhr, überzeugen lassen. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich auf den Umzug in das neue helle und moderne Haus“, erklärt Werner Dudichum, Bereichsleiter Wohnen in Wilhelmsdorf. „Möglich wurde die Realisierung dieses Projektes dank der großzügigen Unterstützung und Bezuschussung durch das Diakonische Werk Württemberg, die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ und den Kommunalverband Jugend und Soziales, denen wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen wollen“, erklären die beiden Geschäftsführer der Zieglerschen Behindertenhilfe Sven Lange und Willi Hiesinger. Lange bevor die ersten Planskizzen für das Haus Schild entworfen wurden, lange bevor ein Bauplatz gesucht wurde, war eines schon klar: der Name dieses Hauses. Der Name stammt- ebenso wie die von sieben weiteren markanten Wilhelmsdorfer Häusern- aus Psalm 91. Dort heißt es: „Seine Wahrheit ist Schirm und Schild.“ Verse aus diesem Psalm ermutigten im Jahr 1873 Johannes Ziegler, den Namensgeber der Zieglerschen, seine diakonische Arbeit mit hör-sprachbehinderten Menschen weiterzuführen.

Annette Scherer

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