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13.12.2010

Einsatz auf dem Christkindlesmarkt ermöglicht mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung


Walter Ströbele (links), der Vorsitzende des Förderkreises Behindertenhilfe der Zieglerschen e.V., und seine Helfer setzen sich ein für Menschen mit Behinderung (Foto: Annette Scherer)

Menschen mit Behinderung zu unterstützen, ihnen Freiräume und Teilhabe zu bieten, die von den Kostenträgern nicht oder nicht mehr finanziert werden- das hat sich der Förderkreis Behindertenhilfe der Zieglerschen e.V. zum Ziel gesetzt.

Drei Tage lang waren Walter Ströbele, der Vorsitzende des Förderkreises, und seine Teams in diesem Jahr wieder auf dem Christkindlesmarkt in Friedrichshafen präsent. „Ich möchte mit meinem Einsatz dazu beitragen, dass Extras ermöglicht werden, die sonst schlichtweg nicht drin sind - wie etwa Freizeiten oder stabile Spielgeräte für unsere Bewohner“, sagt Mildred Martin, die in der Behindertenhilfe der Zieglerschen als Gruppenleiterin beschäftigt ist und sich daneben im Vorstand des Förderkreises engagiert. „Wir setzen uns ein für die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in unserer Gesellschaft und für den Ausgleich der durch ihre Behinderung bedingten Nachteile. Ich finde es sehr wichtig, dass sich die Menschen mit dem Thema „Behinderung“ befassen“, ergänzt Ströbele. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie schnell aus einem nicht behinderten ein behinderter Mensch werden kann. Ströbele ist es wichtig, dass die Begriffe „Behinderung“ und „Inklusion“ verstanden und auch mit Leben erfüllt werden. Im Angebot hatte der Förderkreis auch in diesem Jahr wieder Produkte, die größtenteils in Wilhelmsdorf von Menschen mit Behinderung hergestellt wurden: Gestecke und Kränze aus der Rotachgärtnerei, Ausstecherförmchen aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) und Kunstwerke aus der Malwerkstatt. Ebenfalls im Angebot waren Apfelschäler, Apfel-, Kirsch- und Beerenbreviere, sowie erstmalig auch „Charly“,ein außerordentlich schön verarbeiteter, extra langer Holzschuhlöffel, der in der Behindertenwerkstatt DaT in Leipzig hergestellt und vom Förderkreis in Süddeutschland vertrieben wird. Der Förderkreis ist auf Unterstützung angewiesen, um seinen Auftrag zu erfüllen (Konto 808 790 55 bei KSK Ravensburg, BLZ 650 501 10).

Annette Scherer und Walter Ströbele

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