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28.07.2011

Unerschrockene Helden erleben Natur pur

Erlebnispädagogische Freizeit auf dem Haiderhof im Berchtesgadener Land


Unerschrockene Helden auf selbst gebauten Flößen- spannende und unvergessliche Urlaubstage liegen hinter den Teilnehmern aus der Haslachmühle, aus Wilhelmsdorf und Ravensburg. (Foto: Fa. Roots)

Anfang Juni machte sich eine Gruppe unerschrockener Helden aus der Haslachmühle, Wilhelmsdorf und Ravensburg auf, um die Natur so zu erleben, wie sie nun einmal ist und im Kampf mit ihr den inneren Schweinehund zu besiegen. Und natürlich auch, um ein paar Tage gemeinsam viel Spaß zu haben.

Sonntag: Um 7 Uhr am Sonntagmorgen (!) ging es los mit dem Bus nach Ravensburg und dann mit dem Zug bis Bad Reichenhall. Das erste Abenteuer: 6,5 Stunden Fahrt und 5,5 Mal umsteigen- die gute Nachricht: Wir sind alle angekommen- und das ohne größere Verluste ;-). Nachdem wir uns auf dem Haiderhof häuslich eingerichtet hatten, sind wir noch kurz nach Österreich gelaufen. Nach diesem Fußmarsch schmeckte das Abendessen einfach köstlich.

Montag: Zuerst gab es ein leckeres Frühstück. Das war auch wichtig, da wir anschließend durch die Aschau-erklamm gelaufen sind - zusammen mit den Männern der Firma Roots, die während der Freizeit unsere „Chefs“ waren. Steile Abstiege, Flußüberquerungen mit Seilbahn und zu Fuß- manchmal war’s anstrengend, aber wir haben die Herausforderungen zusammen gemeistert und alles hat sehr viel Spaß gemacht. Mit großem Hunger auf das Abendbrot kamen wir wieder zurück und beendeten den Tag mit einem großen Lagerfeuer.

Dienstag: Mit selbstgebauten Flößen einen Fluss befahren - das sollte heute unsere Aufgabe sein. Wir haben unser Floß mit Seilen, Brettern und Reifen gebaut, die wir erst noch aufpumpen mussten. Dann haben wir die Flöße zum Fluss getragen und sind los gefahren. Es war ein wilder Fluss und die Fahrt war sehr abenteuerlich. Abends haben wir dann Steak und Putenfleisch gegrillt und es gab noch Kraut- und Kartoffelsalat. Manche Leute haben im Freien mit Abendstern geschlafen.

Mittwoch: Am Mittwoch haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe, die Klettergruppe, ist zum Felsen gewandert und hat sich dort an einem Überhang 25 Meter abgeseilt. Stephan hat den Chefs geholfen. Die zweite Gruppe hat eine Flusswanderung gemacht. Es gab Brücken und man konnte runter rutschen. Dann hat es geregnet. Das hat nichts gemacht, denn alle hatten Neoprenanzüge an. Wir haben viel Uno gespielt und dann gab es eine Abschlussrunde. Wir haben uns bei den Männern der Firma Roots bedankt.

Donnerstag: Wir haben eine lange Fahrt hinter uns gebracht. Es war anstrengend, aber es hat viel Spaß gemacht!!!

Übrigens: Die Kosten für die Fa. Roots, die diese Freizeit wieder mit Ausrüstung und Fachleutenbegleitete, haben sich die Johannes-Ziegler-Stiftung und der Förderkreis Behindertenhilfe der Zieglerschen e.V. geteilt, um so ein Höchstmaß an Sicherheit für die TeilnehmerInnen zu garantieren.

Regina Thum

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