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01.12.2010 - Wilhelmsdorf

Eberhard Sohn mit Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet


Rolf Baumann bedankt sich bei Eberhard Sohn Foto: Jürgen Schmale

Eberhard Sohn, 73, ist anlässlich seines Ausscheidens aus der Mitgliederversammlung und dem Aufsichtsrat der Zieglerschen mit dem Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet worden. Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, überreichte ihm das Ehrenzeichen beim Festgottesdienst am Vorabend des 1. Advents im Wilhelmsdorfer Betsaal. Sohn, der in Friedrichshafen für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement in Kirche und Gesellschaft bekannt ist, wurde bereits im Jahr 1971 in die Mitgliederversammlung der Zieglerschen in Wilhelmsdorf berufen. 1982 wurde Sohn in den damaligen Verwaltungsrat gewählt, der sich später zum Aufsichtsrat wandelte. Viele Jahre lang fungierte Sohn als Stellvertreter von Walter Hofmann, der ebenfalls seine Ämter in jüngere Hände übergab. Der Wilhelmsdorfer Bürgermeister Dr. Hans Gerstlauer, selbst lange Jahre Mitglied des Verwaltungsrats der Zieglerschen und damit Weggefährte von Eberhard Sohn, vermaß in seiner Festrede im Wilhelmsdorfer Bürgersaal am Vorabend des 1. Advent die lange Wegstrecke seines ehrenamtlichen Engagements. Als Sohn in die Mitgliederversammlung berufen worden sei, hätten die Zieglerschen einen Jahresumsatz von 27 Millionen D-Mark gehabt. Dem stehe heute ein Umsatz von über 120 Millionen Euro gegenüber. Eberhard Sohn selbst schilderte in bewegten und bewegenden Worten einige Stationen seines Wirkens bei den Zieglerschen. Mitgliederversammlung und Aufsichtsrat seien im Begegnungsstätte gewesen. Er sei stets informiert und einbezogen gewesen. „Ich habe Diakonie immer als Kirche zum Anfassen verstanden. Meine Tätigkeit hier war für mich voller Sinn und bereicherte mich", bekannte Sohn. Er rief die Neugewählten in Mitgliederversammlung und Aufsichtsrat dazu auf, auch weiterhin Kirche zum Anfassen zu bleiben. Vor zwei Jahren wurde Eberhard Sohn in der Schlosskirche in Friedrichshafen bereits mit der Johannes-Brenz-Medaille geehrt, der höchsten Auszeichnung der württembergischen Landeskirche.

 

Christof Schrade

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