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Pflegepolitik in gemeinsamer Verantwortung gestalten

Wir, die Zieglerschen, sind ein Sozialunternehmen mit langer diakonischer Tradition. Als solches nehmen wir unsere Mitverantwortung für die Weiterentwicklung des Sozialwesens wahr. Wir tun dies gemeinsam mit unseren Kunden und ihren Angehörigen, unseren Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, unseren Partnern in Kirche und Politik. Wir lassen uns dabei durch unsere Kunden leiten. Für Entscheidungsträger bieten wir uns als verlässliche und qualifizierte Gesprächs- und Planungspartner an. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über unsere pflegepolitischen Positionen und Aktionen.

Pflegegesetze nachbessern

Damit aus positiven Entwicklungen wirklich bessere Pflege wird!

In der Pflege hat sich einiges getan. Es ist erkennbar, dass die Politik der Pflege hohen Stellenwert einräumt. Mit den Pflegestärkungsgesetzen, der neuen Landespersonalverordnung für stationäre Einrichtungen und dem überarbeiteten Landesrahmenvertrag über die Leistungs-, Vergütungs- und Prüfungsvereinbarungen sind wichtige und gute Schritte zu mehr Qualität in der Pflege gelungen. Die Ablösung der Pflegestufen durch die modernen Pflegegrade, die verbesserten Personalschlüssel in der Pflege und Betreuung, aber auch die „Sonderpersonalstellen“, z.B. im Qualitätsmanagement, werden nachhaltige Verbesserungen erwirken. Den Verbesserungen stehen jedoch unnötige gesetzliche Hemmnisse an anderer Stelle entgegen, die der Nachbesserung bedürfen.

  • »Kriminalisierung« von Einrichtungsleitungen zurücknehmen. (LPersVO / WTPG)
  • Kosten des neuen Begutachtungsverfahrens zu Pflegegraden berücksichtigen. (PSG II)
  • Wunsch- und Wahlrecht in der Beratung zu Pflegeangeboten wahren. (PSG III)
  • Innovationen im Experimentierfeld zwischen »ambulant« und »stationär« ermöglichen. (WTPG / LHeimbauVO / LPersVO, Brandschutz)


Das sozialpolitisches Thesenpapier der Zieglerschen finden Sie hier:

 

 

Stellungnahme zum Entwurf der Personalverordnung

Die Zieglerschen fordern Nachbesserungen bei der neuen Personalverordnung für stationäre Einrichtungen
Das Sozialministerium hat im Juli 2015 die personellen Anforderungen an stationäre Einrichtungen mit dem Ziel eines flexibleren Personaleinsatzes – ohne die Qualität der Betreuung zu beeinträchtigen – in einem Entwurf neu geregelt. Die Zieglerschen sehen folgende Knackpunkte in dem aktuellen Entwurf:

  •     Die offene Formulierung im Bereich von Sonderregelungsbedingungen
  •     Die Interpretationsmöglichkeiten im Bereich der Heimaufsicht
  •     Die Qualitätsdefinition bei Absenkung der Fachkraft-Quote
  •     Die fehlende Nachvollziehbarkeit von Vorgaben

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Lesen Sie hier unsere komplette Stellungnahme:

 

Politik trifft Pflege

Thaddäus Kunzmann MdL besuchte im April 2015 erneut die Altenhilfe der Zieglerschen, dieses Mal im Henriettenstift Kirchheim.

Sehr gerne hatte der Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann, Mitglied der Enquetekommission „Pflege“ und Obmann der CDU-Landtagsfraktion in der Enquetekommission „Pflege", die Einladung vom neuen Geschäftsführer der Zieglerschen Altenhilfe, Sven Lange angenommen, noch einmal eine Senioreneinrichtung, das Henriettenstift in Kirchheim, zu besuchen. Dort empfingen ihn die Pflegeexpertin Dagmar Hennings und Hausleiterin Petra Fehleisen für ein ausführliches Gespräch über die Situation der Pflege. Im vergangenen Sommer hatte er bereits das Seniorenzentrum der Zieglerschen in Bempflingen besucht.

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Mitglied der Enquete-Kommission besucht Seniorenzentrum Bempflingen

Der Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann informierte sich im Sommer 2014 bei der Altenhilfe der Zieglerschen über aktuelle und künftige Herausforderungen der Pflege

Anlass dieses Besuchs im Seniorenzentrum Bempflingen war seine Wahl in die „Enquetekomission zur Zukunft der Pflege“ des Landtags Baden-Württemberg im März diesen Jahres. Diese Kommission soll bis Januar 2016 recherchieren, wie „Pflege in Baden-Württemberg zukunftsorientiert und generationengerecht gestaltet“ werden kann.
Derzeit will sich der Landtagsabgeordnete zu diesem Thema aus verschiedenen Quellen umfassend aktuell informieren und nahm deshalb gerne die Einladung der Altenhilfe der Zieglerschen an. Im Seniorenzentrum in Bempflingen standen ihm vor Ort gleich drei Fachleute Rede und Antwort: Geschäftsführer Rainer Ellersiek, Pflegeexpertin und Regionalleiterin Dagmar Hennings sowie Hausleiterin Ulrike Wolf. Sie beantworteten die zahlreichen Fragen des Abgeordneten und wiesen auf die drängenden Herausforderungen der Pflege hin.
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Informationen des Landtags zur Enquetekommission finden Sie hier.

 

Aktionstag Altenpflege 2014

Bundesweiter Aktionstag Altenpflege im Mai 2014
Die Zieglersche Altenhilfe hat sich mit der Organisation der zentralen Veranstaltungen in Esslingen, Erolzheim und Schorndorf sowie mit der Teilnahme an weiteren regionalen Veranstaltungen am Aktionstag beteiligt.
Lesen Sie hier mehr dazu.

 

Brief an Bundestagsabgeordnete

Die Zieglerschen wendeten sich im April 2014 mit ihren sozialpolitischen Positionen an den Bundestag.

Ende März war die neue Bundesregierung gut 100 Tage im Amt. Dies nahm der Vorstand der Zieglerschen zum Anlass, einen Brief an die Bundestagsabgeordneten unserer Standorte zu schreiben, um unter anderem für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege zu kämpfen. „Wir müssen den Pflegekräften die Zeit geben, die sie für eine gute Pflege brauchen“, so eine der Hauptforderungen für die Altenhilfe. Lesen Sie hier das komplette Thesenpapier mit den sozialpolitischen Forderungen der Altenhilfe der Zieglerschen:

 

Memorandum an Ministerin Altpeter übergeben

9000 Stimmen für die Pflege im September 2013!
Die Forderungen des Memorandums "Pflege braucht bessere Rahmenbedingungen", an dessen Erstellung auch unsere Regionalleiterin Dagmar Hennings beteiligt war, sind von 9000 Personen unterschrieben worden!
Am 16. September 2013 wurden die Unterschriften an Frau Ministerin Altpeter übergeben.