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21.02.2011

Fasnet im Illertal

Der Prinz von Kuhhausen besucht das Seniorenzentrum Erolzheim


Die Bewohner genießen den Besuch von Prinz Andreas und seiner Gefolgschaft

„OHU", tönt es aus dem Seniorenzentrum Erolzheim. „Und noch mal alle zusammen: OHU", ruft Hausleiterin Marianne Schneider und die Bewohner machen begeistert mit. Bei einem Gläschen Sekt hatten Bewohner, Nachbarn vom Betreuten Wohnen und die Mitarbeiter auf hohen Besuch aus Ochsenhausen gewartet. Die Prinzengarde der Karnevalsgesellschaft Ochsenhausen hatte sich angekündigt. Um die Gäste gebührend empfangen zu können, üben alle zusammen den Kuhhauser Narrenruf.
Dann ist es endlich so weit. Die Parade der Prinzengarde trifft ein, gefolgt vom Prinz von Kuhhausen, Andreas dem Ersten und seiner angetrauten Prinzessin Ina der Ersten. „OHU, OHU, OHU", begrüßt Prinz Andreas mit donnernder Stimme die Wartenden und hält seine Ansprache. Danach folgt das Kuhhauser Narrenlied.

Hausleiterin Marianne Schneider freut sich über die Gäste aus Ochsenhausen und betont die Besonderheit des Besuches: „Das geht auch nur, wenn man gute Beziehungen hat", erklärt sie schmunzelnd. Denn der Prinz aus Kuhhausen ist Hausleiter des Seniorenzentrums Rot an der Rot, das auch zu den Zieglerschen gehört. Darum weiß er sehr wohl, dass der Besuch der Prinzengarde eine sehr schöne Abwechslung für die Bewohner ist. Nach der Begrüßung überrascht die Garde die Bewohner mit kleinen Geschenken, bestehend aus Piccolos und Bananen und schließlich heizen die Gardisten mit einer Polonaise nochmals die Stimmung an.

Ein Kölner Narr, der Ehrenamtsvorsitzende Herr Schiefer, treibt seine Späßchen mit den Kollegen, tauscht seine Mützen mit einem jungen Gardisten und es wird gefachsimpelt. Die Erolzheimer bedanken sich mit einem kleinen Abendessen bei der Garde.  Die jungen Gardisten sitzen dabei aber nicht untätig herum, sondern helfen den Mitarbeitern beim Austeilen des Abendessens für die Bewohner. Diesen macht es große Freude, von einem hübschen Gardisten das Abendessen serviert zu bekommen.

Marianne Schneider und Nicola Philipp

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