Titelbild

29.11.2011

Altenhilfe mit Zukunft -

Die Zieglerschen zu Gast bei der Vinzenz von Paul gGmbH


Engagieren sich gemeinsam für die Entwicklung der Altenpflege – Die Vinzenz von Paul gGmbH und die Zieglerschen

Innovativ, den Zeitgeist fassend, zukunftsorientiert. Die Aufgaben der Altenhilfe haben sich in den letzten Jahren wesentlich gewandelt und fordern mehr denn je eine fortschrittliche Handlungsweise. Gerade in Zeiten, in denen die gravierenden Folgen des demografischen Wandels absehbar sind, gilt es für die älter werdende Gesellschaft tragfähige und bedarfsgerechte Hilfestrukturen zu schaffen. Dass die Vertreter der Altenhilfe dabei konstruktiv und freundschaftlich zusammenarbeiten, bewies unlängst ein Austausch der Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen mit den Zieglerschen in Leutkirch. Anlass zum Besuch gaben die bereits in der Hausgemeinschaft Vinzenz von Paul sowie dem Seniorenzentrum Carl-Joseph etablierten Wohngemeinschaften, die vom Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) als 4. Generation des Altenwohnbaus gesehen werden. „Wir schätzen den Austausch mit anderen Einrichtungen und Diensten, um gemeinsam optimale Lösungen für unsere älteren Mitmenschen zu finden und uns gegenseitig neue Impulse zu geben", so Cornelia Wetschorek, Leitung der Region Allgäu der Vinzenz von Paul gGmbH. Dass dabei viel Flexibilität und Idealismus gefragt sind, weiß auch Rainer Ellersiek, kaufmännischer Geschäftsführer im Bereich der Altenhilfe bei den Zieglerschen: „Selbst wenn jede Generation des Altenwohnbaus Grundstrukturen und -ideen mit sich führt, so bedarf es doch bei der Umsetzung in den Einrichtungen einer sehr individuellen Anpassung. Gerade deswegen möchten wir so viele Eindrücke von bereits realisierten Wohngruppen sammeln wie möglich." Tragender Gedanke der Wohngruppen ist es, losgelöst von zentralen Versorgungseinheiten, direkt in der Wohngruppe zu kochen und aktiv zu leben. Dahinter verbirgt sich die Idee, in kleinen Wohneinheiten eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, den Tagesverlauf durch sichtbare Alltagstätigkeiten zu strukturieren und zur Teilnahme an der aktiven Tagesgestaltung zu animieren. Ein Konzept, dass auch in der ambulanten Version von der Vinzenz von Paul gGmbH forciert wird, da es Menschen in kleineren Gemeinden die Möglichkeit bietet, auch bei erhöhtem Pflegebedarf in der vertrauten Umgebung des Dorfes zu verbleiben. „Eines ist sicher", so Cornelia Wetschorek, „nicht nur wir als professionelle Vertreter der Altenhilfe sind zukünftig gefragt. Vor allem unsere Gesellschaft muss wieder mehr lernen ehrenamtlich für den Nächsten tätig zu werden, wenn wir dem demografischen Wandel vorbereitet begegnen wollen."

Zurück