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17.03.2011

Weniger ist mehr

Professionell präsentieren mit dem Mut zur Lücke


Nicola Philipp, Manuela Petretschek, Karin Efinger, Silvia Fakler, Barbara Bär, Sieglinde Holzinger und Referent Alexander König

„Nur Sie selbst wissen, was Sie sagen wollten", erklärt Referent Alexander König vom Diakonischen Institut. „Also werden Sie bloß nicht nervös, wenn Sie etwas vergessen." Sechs Teilnehmerinnen aus Hauswirtschaft, Hausleitung, Soziales und Betreuung und Verwaltung der Altenhilfe der Zieglerschen erlernten in der ersten Hälfte des Workshops Theorie und Methodik zu Präsentationen und stellten sich in der zweiten Hälfte bereits mutig für fünf Minuten der Kamera. Die gemeinsame Auswertung der Aufnahmen ergab: „Wer beim Präsentieren vor vielen Leuten er selbst sein kann, hat schon viel gewonnen." Unerlässlich ist, dabei einige Punkte zu beachten. Präsentationen müssen auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Die Inhalte müssen überschaubar sein. Die angewandten Methoden sollten nicht zu eintönig sein.

Selbst- und Fremdwahrnehmung unterscheiden sich

Und so unangenehm es zunächst für die Teilnehmerinnen war, vor der Kamera eine Präsentation zu halten und sich nachher selbst kritisch beäugen zu müssen, so begeistert waren alle danach vom Ergebnis. „Ich kam längst nicht so hektisch rüber, wie ich mich selbst empfunden habe", stellte Silvia Fakler erfreut fest. Damit sprach sie aus, was alle dachten. „So wie ich Sie hier alle erlebt habe, können wir das Thema Lampenfieber getrost in zwei Sätzen abhandeln", stellte Alexander König am Ende des Tages zufrieden fest. Die Schulung „Professionell präsentieren" ist einer der Basisbausteine zur Führungskräfteschulung, die die Altenhilfe der Zieglerschen für ihre Mitarbeitenden bereits seit drei Jahren anbietet.

Nicola Philipp

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