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11.10.2011

Der Fotograf im Kräutergarten

Mutig stellten sich 17 Pflegekräfte der Zieglerschen Altenhilfe der Kamera


Stellten sich mutig Foto- und Filmkamera: 17 Pflegekräfte aus 16 Einrichtungen der Zieglerschen Altenhilfe

"Erstmal nicht lächeln, sondern ganz entspannt gucken und mit jedem Klick strahlen Sie einfach ein bisschen mehr", sagt Fotograf Matthias Kaiser und schießt ein Bild nach dem anderen. Er steht dabei bei schönstem Sonnenschein im Kräutergarten des Berggasthof Höchsten, umgeben von Technik, Fotoassistentin und den „Models".
Bei letzteren handelt es sich um insgesamt 17 Pflegekräfte der Altenhilfe der Zieglerschen aus 16 verschiedenen Einrichtungen, die gekommen sind, um mit ihrem Gesicht für den Beruf der Altenpflege und für die Zieglersche Altenhilfe als Arbeitgeber zu werben. Immer in Gruppen zu dritt laufen sie am Nachmittag die Stationen Maske, Foto und Video ab. Kameramann Chris Griesemann-Wessner ist beeindruckt von den Pflegekräften. „Ich habe nur ein Zehntel von dem geplanten Material gebraucht und in der Regel nur einen take gemacht", erzählt er. Ein take, das bedeutet, dass die meisten gleich beim ersten Versuch ihre persönliche Geschichte flüssig vor der Kamera erzählt haben. „So manch Prominenter hat damit viel mehr Schwierigkeiten", sagt Griesemann-Wessner.
Zu dem Tag eingeladen hatte die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit der Zieglerschen Altenhilfe, Nicola Philipp: „Wir wollen ehrlich und authentisch für die Arbeit bei uns werben und so einen Tag zu organisieren, war die einzige Möglichkeit, dieses authentische Material auch wirklich zu bekommen." Das entstandene Material wird nun von der beauftragten Agentur „Die Kavallerie" gesichtet und dann „fertigen wir nach und nach die verschiedenen Werbematerialien an und peppen unsere Internetseite auf", erklärt Nicola Philipp. „Ich möchte mich noch mal bei allen bedanken, die mit dem Tag zu tun hatten von der ersten Idee Ende April bis zur Umsetzung Anfang Oktober, insbesondere natürlich bei den Pflegekräften, die sich so mutig diesem ungewohnten Szenario gestellt haben."

Nicola Philipp

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