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23.12.2010

Weihnachten im Seniorenzentrum Bempflingen

Zwei Weihnachtsfeiern sorgen für viel Stimmung


Das Pflegeheim im Bempflinger Seniorenzentrum ist nahezu voll belegt. Aus Platzgründen wurde deshalb vor kurzem die diesjährige Weihnachtsfeier an zwei Tagen abgehalten. Sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims, als  auch die des Betreuten Wohnens waren fast vollzählig der Einladung gefolgt, teilweise mit ihren Angehörigen. Sie fühlten sich in den weihnachtlich geschmückten Räumen  und der reichlich gedeckten Kaffeetafel außerordentlich wohl.

Erwartung und Hoffnung

Die Leiterin der Pflegeeinrichtung, Frau Suzana Tica begrüßte auch namens ihrer Stellvertreterin Frau Katrin Litzenberg die zahlreichen Gäste. Ein besonderer Zauber begleite die weihnachtliche Zeit, in der sich freudige Erwartung und Hoffnung widerspiegelten. Symbol sei das Leuchten der Tannenbäume, das auch in die Zukunft weise. Die Kunst des Lebens zeige sich darin, dankbar zu sein und sich darüber zu freuen, was man sehen könne und nicht darüber zu klagen, was im Dunklen und Ungewissen liege. Suzana Tica bedankte sich für das ihr und dem Haus entgegengebrachte Vertrauen ebenso, wie für die vielen hellen und lichten Momente und Begegnungen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeeinrichtung. Ein besonderer Dank ging auch an den Förderverein BELA (Bempflinger Engagement für Leben im Alter). 


Das weihnachtliche Licht strahlt

In seinen Gedanken zum Weihnachtsfest, ging Klaus Maschek, stv. BELA-Vorsitzender auf die Situation der Heimbewohner ein. Für so manchen sei „Weihnachten im Pflegeheim" eine ganz neue Erfahrung und die freudige Erwartung werde oft zu einer bangen Erwartung. Aber Weihnachten komme auch ins Pflegeheim. In dem Kind in der Krippe komme auch Gott hier jedem Menschen ganz nahe. Gerade in der Dunkelheit strahle das weihnachtliche Licht am hellsten. Eine starke Symbolik einer funktionierenden häuslichen Gemeinschaft strahlte das Entzünden einer Kerze für jeden Verstorbenen des zu Ende gehenden Jahres aus. So wurde auch in Gemeinschaft derer gedacht, deren Suchen und Erwarten bereits Erfüllung gefunden hätten, so Klaus Maschek.  

Die Weihnachtsgeschichte auf schwäbisch

Anschließend übernahm Altentherapeutin, Frau Brunhilde Tichy die weitere Moderation der Feier und es folgte die Weihnachtsgeschichte, diesmal zur Freude aller in einem „breiten schwäbisch". Ebenso dankbar wurden einige besinnliche, auf die Advents- und Weihnachtszeit weisende Vorträge aufgenommen.

Nach einer kurzen Pause stimmten alle zusammen noch einige altbekannte Weihnachtslieder an. Frau Irmtraud Fuchs und Herr Karl-Heinz Schmid begleiteten die Singenden mit dem Klavier. Es war eine Freude, mit anzusehen, wie auch stark an Demenz erkrankte Patienten und Patientinnen diese Lieder voller Freude noch „auswendig" mitsingen konnten.
 
Zum Schluss der Veranstaltungen bedankte sich Suzana Tica noch einmal bei allen Mitwirkenden und allen Helferinnen und Helfern ohne deren Zutun dies alles nicht möglich gewesen wäre. Anschließend saß man noch gemütlich beim Abendessen zusammen.

Klaus Maschek

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