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01.12.2010

Kronenkreuz der Diakonie für Professor Martin Beck


Oberkirchenrat Dieter Kaufmann überreicht Prof. Martin Beck das Kronenkreuz
Foto: Jürgen Schmale

Prof. Martin Beck, 60, ist mit dem Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet worden, dem höchsten Ehrenzeichen des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland. Beck wurde nach 25jähriger Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Zieglerschen am Wochenende aus diesem Gremium verabschiedet, bleibt aber der Mitgliederversammlung des Diakonischen Unternehmens verbunden. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, überreichte die Auszeichnung und erinnerte daran, dass Beck einst als Geschäftsführer im Diakonischen Werk in Stuttgart begonnen habe. Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende der Zieglerschen, Walter Hofmann, betonte, Beck habe in den 25 Jahren seiner Mitgliedschaft im Aufsichtsrat immer die entscheidenden Entwicklungen mit angestoßen. Er habe das große Wachstum der Zieglerschen aktiv gestaltet. Als Beck Mitglied des Aufsichtsrats wurde, hatten die Zieglerschen 800 Mitarbeiter. Bis heute sei das Unternehmen auf über 3.000 Mitarbeiter gewachsen. Hofmann nannte Beck einen „Mann der Kirche, einen Mann der Diakonie, der Lehre und der Kongresse". Martin Beck ist seit acht Jahren ehrenamtlicher Vorsitzender der Synode des Kirchenbezirks Tübingen, des größten Kirchenbezirks in der württembergischen Landeskirche. Für seine Verdienste um die Kirche wurde er im vergangenen Jahr mit der Johannes-Brenz-Medaille ausgezeichnet, der höchsten Ehrung der württembergischen Landeskirche. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats der Bruderhausdiakonie in Reutlingen und Inhaber zahlreicher weiterer Ehrenämter. Beruflich ist er als Chef des Beck-Management Center in der Unternehmens- und Personalberatung aktiv.

Christof Schrade

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