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Archiv: Alle News bis März 2012

27.02.2012 – Altenhilfe

Das Fachwissen der Pflegefachkräfte ist gefragt

Am Donnerstag, 16. Februar 2012, trafen sich 120 Fachkräfte aus der stationären und ambulanten Pflege zu einem Fachtag unter dem Titel „Expertenstandard Dekubitusprophylaxe - To Do`s - nach der Aktualisierung." Thema des Tages war die Auseinandersetzung mit den neuen Erkenntnissen aus dem vor kurzem überarbeiteten Nationalen Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Der Fachtag war eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Diakonischen Werk Württemberg und der Altenhilfe der Zieglerschen. Er stieß auf reges Interesse, 170 Anmeldungen waren eingegangen. „Aus Platzgründen mussten wir 50 Personen leider absagen. Aber natürlich haben wir uns riesig über das große Interesse gefreut und hätten damit nicht gerechnet", berichtet Bianca Berger vom Diakonischen Werk Württemberg, Mitorganisatorin der Veranstaltung. Die Dekubitusprophylaxe ist ein sehr bekanntes Thema in der Pflege und Bestandteil des ersten Nationalen Expertenstandards des Deutschen Netzwerks aus dem Jahr 2000.

 

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23.01.2012 – Altenhilfe

Altenpflege - das kann nicht jeder

"Altenpflegerin kann nicht jeder werden", davon ist Sabine Serwo überzeugt. „Das kann nur jemand, der seine Mitte gefunden hat." Und dass die Bundesregierung sagt, die Altenhilfe sei genau das Richtige für Hartz IV- Empfänger und Langzeitarbeitslose hält sie für eine „Bankrotterklärung der Politik". Sabine Serwo ist 49 Jahre alt, hat zwei erwachsene Kinder und ist Altenpflegehelferin aus vollem Herzen. „Ich habe schon in vielen Branchen gearbeitet, aber in der Altenpflege bin ich da angekommen, wo ich immer hinwollte", erzählt sie.

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14.12.2011 – Altenhilfe

Ein Praktikum als Einstieg in die Berufswelt

Jedes Jahr im Herbst tauchen neue Gesichter in den Pflegeteams des Marienstiftes auf: das Freiwillige Soziale Jahr und, dieses Jahr ganz neu, der Bundesfreiwilligendienst haben begonnen. Interessierte, motivierte junge Menschen machen ein einjähriges Sozialpraktikum und beleben den Alltag unserer Bewohner und der Pflegeteams.
Das Freiwillige Soziale Jahr findet statt in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Württemberg, das begleitende Seminare und Ansprechpartner bietet. Der Schwerpunkt liegt aber in der sozialen Tätigkeit im Betrieb: dem Erlernen von pflegerischen Grundbegriffen, der Unterstützung unserer Bewohner in Alltäglichem, der Begleitung bei Spaziergängen oder zu Veranstaltungen.
Um diesem Einstieg in die Berufwelt eine solide Basis zu geben, veranstaltet das Marienstift jedes Jahr zu Beginn ein 4-tägiges Einführungsseminar.
Wir beginnen mit ganz grundlegenden Fragen, wie: „Was bedeutet „alt sein"?", „Welche Kommunikationsmöglichkeiten stehen uns zur Verfügung?" oder „Wie kommuniziert man angemessen mit einem alten Menschen?". Natürlich sind auch Themen wie Hygiene, Infektionsschutz und rechtliche Rahmenbedingungen unerlässlich. Der Schwerpunkt liegt aber in der Vermittlung von grundlegenden Techniken ...und die werden praxisnah erklärt und geübt. Immer wieder ist es ein Erlebnis für die Jugendlichen, selbst einmal mit einem Hilfsmittel bewegt zu werden. Sie erspüren die Begrenztheit, wenn sie selbst in einem Rollstuhl sitzen oder die tiefe Abhängigkeit bei einem Transfer mit einer Aufstehhilfe.

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26.10.2011 – Altenhilfe

Begeisterung fühlen

„Für all ihr Engagement will ich Ihnen heute meinen herzlichen Dank sagen und wie sagt man auf Schwäbisch so schön: „Vergelt´s Gott", schloss Eva-Maria Armbruster, Fachliche Geschäftsführerin ihre Rede. Über 230 Ehrenamtliche der 21 Standorte der Zieglerschen Altenhilfe waren der Einladung der Geschäftsführung zu den diesjährigen zentralen Dankeschön-Nachmittagen gefolgt. Erstmals hatte die Altenhilfe zwei Nachmittage angeboten, einen neu im Jordanbad Biberach, den anderen traditionell auf der Achalm bei Reutlingen. „Jedes Jahr sind es mehr Menschen, die sich in unseren Einrichtungen engagieren. Diejenigen, die an unseren Standorten in Oberschwaben aktiv sind, hatten immer eine lange Anfahrt bis nach Reutlingen", erklärt Karl-Ernst Kreutter, Stabsstelle Mensch und Diakonie. „Darum haben wir mal getestet, ob zwei Nachmittage an zwei verschiedenen Orten sinnvoll sind", ergänzt Nicola Philipp, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit. Und es war sinnvoll. Über 40 Ehrenamtliche waren nach Biberach gekommen, über 180 auf die Achalm bei Reutlingen. Zwischen Kuchen und Abendessen nahmen Pfarrer Heiko Bräuning und Pianist Michal Schlierf in ihrem Konzert die Gäste mit auf ihre Reise „Zwei Meilen weit". In ihrer Rede warb Eva-Maria Armbruster darum, auch weiterhin auf Vertrauen und Zusammenarbeit zu setzen und positive Geschichten über die Altenpflege nach außen zu tragen. Denn das Image von Pflegeheimen leide nach wie vor in der öffentlichen Meinung. Karl-Ernst Kreutter beleuchtete in seiner Andacht verschiedene Altersbilder und schloss mit einem schwedischen Waldmärchen über den Sinn des Lebens. „Es ist immer wieder ein Erlebnis, so viele engagierte Menschen auf einem Haufen zu erleben und diese Begeisterung für die gemeinsame Sache zu fühlen", freute sich Eva-Maria Armbruster nach den Dankeschön-Nachmittagen.

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11.10.2011 – Altenhilfe

Der Fotograf im Kräutergarten

"Erstmal nicht lächeln, sondern ganz entspannt gucken und mit jedem Klick strahlen Sie einfach ein bisschen mehr", sagt Fotograf Matthias Kaiser und schießt ein Bild nach dem anderen. Er steht dabei bei schönstem Sonnenschein im Kräutergarten des Berggasthof Höchsten, umgeben von Technik, Fotoassistentin und den „Models".
Bei letzteren handelt es sich um insgesamt 17 Pflegekräfte der Altenhilfe der Zieglerschen aus 16 verschiedenen Einrichtungen, die gekommen sind, um mit ihrem Gesicht für den Beruf der Altenpflege und für die Zieglersche Altenhilfe als Arbeitgeber zu werben. Immer in Gruppen zu dritt laufen sie am Nachmittag die Stationen Maske, Foto und Video ab. Kameramann Chris Griesemann-Wessner ist beeindruckt von den Pflegekräften. „Ich habe nur ein Zehntel von dem geplanten Material gebraucht und in der Regel nur einen take gemacht", erzählt er. Ein take, das bedeutet, dass die meisten gleich beim ersten Versuch ihre persönliche Geschichte flüssig vor der Kamera erzählt haben. „So manch Prominenter hat damit viel mehr Schwierigkeiten", sagt Griesemann-Wessner.

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06.10.2011 – Altenhilfe

Ausgelassene Stimmung im Boris-Palmer-Garten

Der Palmengarten des Karolinenstifts Tübingen wandelte sich am 27. September 2011 spontan in den Boris Palmer-Garten um. Elli Pilkan feierte an diesem Tag zusammen mit früheren Arbeitskollegen, ihrer Nichte aus Südafrika, alten Freunden und Bewohnerinnen und Mitarbeitenden des Karolinenstifts ihren 100. Geburtstag. Oberbürgermeister Boris Palmer kam, ausgerüstet mit Fahrrad und Rucksack, um der Jubilarin seine Glückwünsche zu überbringen. Die Stimmung war ausgelassen. Elli Pilkan sang Boris Palmer sogar ein Liedchen vor: "nach Hause gehn wir nicht, bei Pilkans brennt noch Licht" und zeigte damit allen ihren unermüdlichen Humor.

Elli Pilkan wurde am 27. September 1911 in Didlaken in Ostpreußen geboren. Im Zweiten Weltkrieg musste sie flüchten und lebte fortan in Leipzig. Dort lernte sie englische und französische Handelskorrespondenz. Weitere Stationen in ihrem Leben waren Berlin und schließlich Tübingen, wo sie bis zu ihrer Pensionierung als Sekretärin am Hirnforschungsinstitut am Frondsberg arbeitete. Reisen und Essen gehen gehörten zu den Lieblingsbeschäftigungen Pilkans. Seit fünf Jahren lebt sie im Karolinenstift Tübingen. Ihre 65-jährige Freundin Roswitha Müßle erzählt: „Zeitlebens hat sie gesagt, dass sie 100 wird."

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20.09.2011 – Altenhilfe

Zehn Jahre sind kein Alter

Nichts Geringes sind zehn Jahre. Das IIse-Graulich-Haus in Gomaringen hat am Sonntag mit einem Tag der offenen Tür gezeigt, wie man ein solches Jubiläum begehen kann.

Gomaringen. "Erfüllt mit Leben", so werben "Die Zieglerschen" auch für die Wohnanlage für alte Menschen in der Gomaringer Hummelbergstraße. Nach dem Motto "So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig" wird hier älteren Menschen die Möglichkeit, ihr Leben in Würde zu gestalten. Seit zehn Jahren existiert das Haus, das zum Verbund evangelischer Altenheime gehört und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gustav-Schwab-Stift liegt.

Klaus Dieter spielte Hits aus alten Zeiten

Am Sonntag ging es nicht ganz so beschaulich zu wie sonst. Im Eingangsbereich und der Cafeteria drängten sich Besucher zusammen, zum Miteinandersprechen,
beim Maultaschenmittagessen oder bei Kaffee und Kuchen. Alleinunterhalter Klaus Dieter spielte dazu Hits aus den vergangenen Jahrzehnten. Dazwischen wuselten" Jungen, die sich mit ihren Eimerchen beim Losverkauf für die große Tombola hervortaten. Die Gewinne wurden in der Bibliothek ausgegeben.

Begonnen hatte der Tag mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Cafeteria des Stifts, es folgte eine Ausstellung von Bildern der Malgruppe, welche von der Malerin Livia Scholz-Breznay angeleitet wird. Landschaften und Blumenmotive werden von den Teilnehmern bevorzugt. Umrahmend spielte die Gomaringer Mundharmonikagruppe unter Leitung von Heiderose Riefler.

Das kulturelle Leben im Haus ist recht vielfältig ausgestaltet. Gerade war der ADAC da, um über das richtige Verhalten Älterer im Straßenverkehr zu informieren, demnächst, am 5. Oktober, steht ein Bastelnachmittag für Herbstdekorationen an, am 2. November zeigt Karlheinz Baumann seinen Fledermaus-Film "Warten bis es dunkel ist."

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01.08.2011 – Jugendhilfe

Rutenfest Jugendteams kommen gut an

Rund 48 Kilometer haben die beiden neuen Jugendteams während des diesjährigen Rutenfestes zu Fuß zurückgelegt. Ziel des Einsatzes: Hilfe für junge Menschen anbieten, die außerhalb des offiziellen Festgeländes feiern.

Längst hat sich das sogenannte „Vorglühen“ und „Warmtrinken“ von Jugendlichen rund um das Rutenfest etabliert. Grund für die Stadt Ravensburg, in Kooperation mit Polizei und Jugendhilfe der Zieglerschen genau jene junge Menschen zu erreichen und aufzusuchen. Zwischen Marienplatz und Altem Gaswerk kamen dabei am Freitag und Samstag etwa 500 Kontakte mit Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren zustande. „Die Resonanz war durchweg positiv“, lautet das einstimmige Resümee der beiden Teams, die sich aus je drei Profis der Jugendarbeit der Stadt Ravensburg und des Martinshauses Kleintobel bildeten.

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12.07.2011 – Jugendhilfe

Fußball sprengt Grenzen

Sport verbindet: Der Kleintobel-Cup im Argonnenstadion des Sportklubs Weingarten hat gezeigt, wie Fußball die Grenzen unterschiedlicher Schularten spielerisch auflösen und junge Menschen zusammen bringen kann. Zum sechsten Mal traten Schülermannschaften aus verschiedenen Sonder- und Regelschulen der Region gegeneinander an und erlebten in 16 Vorrunden- und zwei Finalspielen Spaß, Spannung und Fair-Play.

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11.07.2011 – Jugendhilfe

Rutenfest-Jugendteams helfen abseits des Festgeländes

Erstmalig werden zwei Jugendteams beim diesjährigen Rutenfest in Ravensburg jene Plätze und Treffpunkte junger Menschen aufsuchen, die außerhalb des Festgeländes liegen. Das neue Hilfsangebot der Stadt Ravensburg soll die bestehenden Jugendeinsatzteams der Polizei ergänzen und junge Menschen abseits des offiziellen Festes mehrfach unterstützen. Initiiert und entwickelt wurde die Idee gemeinsam mit der Polizei Ravensburg und dem Martinshaus Kleintobel.

„Wir werden direkt und bewusst auf Jugendliche außerhalb des Festgeländes zugehen und Hilfe anbieten“, sagt Peter Schmitz, Leiter der Flexiblen Hilfen des Martinshaus’ Kleintobel.

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06.07.2011 – Altenhilfe

Auf den Spuren des Lebens

Nun ist das Dutzend voll: bereits zum zwölften Mal hat die Diakonie-Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen ihr Angebot „Urlaub ohne Koffer" durchgeführt. 24 Urlauber und acht ehrenamtliche Helfer unter der Leitung von Pflegedienstleiterin Ellenore Steinhilber verbrachten wieder vier unbeschwerte und abwechslungsreiche Tage im Haus Bittenhalde in Tieringen. Der „Urlaub ohne Koffer" ist ein Reiseangebot für Senioren und pflegebedürftige Menschen, bei dem die Teilnehmer jeden Morgen von zuhause abgeholt werden und abends doch wieder im eigenen Bett schlafen können. Einige der Teilnehmer waren schon zum wiederholten Male dabei - darunter auch mehrere Ehepaare.

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05.07.2011 – Altenhilfe

Alt und Jung feiern gemeinsam

Erstmals wurde am Dorfbrunnen vor dem Seniorenzentrum Aitrach ein Brunnenfest gefeiert. Eingeladen hatte der Verein Freundeskreis Seniorenzentrum, und viele Seniorinnen und Senioren feierten gemeinsam mit ihren Angehörigen sowie zahlreichen Mitbürgern der Illertalgemeinde. Für die Bewirtung und Betreuung sorgten freiwillige Helferinnen und Helfer vom Seniorenzentrum, vom Förderverein sowie von verschiedenen Vereinen. Bürgermeister Thomas Kellenberger erinnerte bei seiner Begrüßung an die Bedeutung des blumengeschmückten Brunnens am Ortsmittelpunkt, ein Platz, an dem alle Bürgerinnen und Bürger verweilen könnten. Der Brunnen stehe "mitten im Gemeindeleben", als Verbindung zwischen Jung und Alt.

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27.06.2011 – Altenhilfe

Überzeugter Altenpfleger und begeisterter Motocross Fahrer

Bunte Farben leuchten von den Wänden. Leuchtendes gelb in der einen Ecke, intensives pink im Treppenhaus. Die Flure sind großzügig geschnitten. Im Wohnbereich im Erdgeschoss sitzen einige Senioren um einen Tisch, eine Seniorin hat Besuch, die andere lauscht der Unterhaltung. Eine Mitarbeiterin richtet in der Küchenzeile den Nachmittags-Kaffee. Der 27-jährige Altenpfleger Tobias Nething kommt aus dem Dienstzimmer. „Bitte nehmen Sie Ihren Rollator mit, wenn sie spazieren gehen", sagt er zu einer Bewohnerin, die gerade vorbeiläuft. Die Seniorin schaut auf, winkt ab und geht weiter. Dann überlegt sie es sich doch anders und geht die paar Schritte zu ihrem Rollator zurück. „Wir müssen sie ungefähr 500 mal am Tag daran erinnern, ihren Rollator zu benutzen", erklärt Tobias Nething. Ohne Rollator ist die Bewohnerin stark sturzgefährdet, darum trägt sie auch einen speziellen Kopfschutz. Ein dickes Band aus weichem Material führt einmal um den Kopf herum und ist wie ein Helm unter dem Kinn befestigt, damit alles an seinem Platz bleibt. „Den Kopfschutz lässt sie zum Glück auf", sagt Tobias Nething. Bevor sie den Kopfschutz trug, hatte sie sich bei einem Sturz blaue Flecken im Gesicht zugezogen. „Da habe ich mich mit ihr vor den Spiegel gestellt, ihr die blauen Flecken in ihrem Gesicht gezeigt und erklärt, dass ihr das mit Rollator nicht mehr so schnell passiert."

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24.06.2011 – Altenhilfe

Neue Paramente für Gottesdienste im Katharinenstift

In einem ökumenischen Gottesdienst weihten Diakonin Gesine Friedrich und Diakon Markus Schwer am Freitag, den 10. Juni im Katharinenstift Sulzgries zwei neue Paramente (Altarbehänge) ein, die von Ursula Klaiber und Ruth Ottmar im Gesamtwert von 4500 € gestiftet wurden. Das violette Parament zeigt ein Kreuz unter einem Regenbogen und einer Dornenkrone. Die Dornenkrone steht für das Schmerzhafte, das Jesus Christus erleiden musste, der Regenbogen steht für die Liebe Gottes zu uns Menschen. Die Farbe violett ist die Farbe der Umkehr, sie wird bei den Gottesdiensten in der Fastenzeit und im Advent verwendet.

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21.06.2011 – Altenhilfe

Gut informiert

Die Altenhilfe der Zieglerschen stellt ihren zweiten Beratungsflyer für Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und Betreuer vor. Er trägt den Titel: „Leben bis zuletzt - Begleitung und Pflege am Lebensende." Bereits im letzten Jahr entstand ein Faltblatt, das Tipps zur Vermeidung von Stürzen gab und sich einer großen Nachfrage erfreute. „Auf Messen ist der Ständer mit den Beratungsflyern immer leer", erzählt Annette Ege-Schwellinger, Pflegedienstleitung der Diakonie-Sozialstation Biberach. „Wir versuchen in unseren Broschüren wichtige und komplexe fachliche Themen so einfach wie möglich darzustellen", erklärt Regionalleiterin Dagmar Hennings.

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02.06.2011 – Jugendhilfe

Gemischter Salat für Schweine

Bela schmatzt und schlürft vor lauter Wonne. Der Rüssel des 13jährigen Wollschwein-Ebers steckt tief in einer roten Futterwanne, zwischendurch hebt Bela den Kopf und grunzt durch den Schweinestall des Argenhofs bei Amtzell, der sogenannten „Arche an der Argen“. Soeben hat Karl ihm das tägliche Festmahl aus Obst, Gemüse und trockenem Brot serviert. Nur Karl vom Argenhof darf zu Bela in die Box, ohne dass was passiert. Vor der Box stehen sieben Schüler des Ev. Kinder- und Jugenddorfes Siloah und sehen dem Schauspiel zu.

Verantwortung übernehmen


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01.06.2011 – Jugendhilfe

"Mitten drin und dabei sein"

Fußballhelden live erleben und Stars wie Ömer Toprak aus der Nähe sehen: ein Wunsch  von vielen Fußballfans. Für 13 Schülerinnen und Schüler der Jugendhilfe der Zieglerschen ist er in Erfüllung gegangen. Beim Bundesligaspiel SC Freiburg gegen 1899 Hoffenheim durften die Kids aus dem Martinshaus Kleintobel und dem Isnyer Standort Siloah in Freiburg in die große Zuschauermenge eintauchen und aus der Nähe das verfolgen, was sonst nur zuhause vom Fernseher aus möglich ist.

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25.05.2011 – Altenhilfe

„Ätsch, ich lebe noch"

Alle Facetten des Alterns waren am vergangenen Freitag auf der Vernissage im Seniorenzentrum Wilhelmsdorf präsent. Die Ausstellung zeigte verschiedenste Bilder vom Altern, die Theaterstücke griffen die verschiedensten Themen des Alterns auf und die rund 70 Gäste der Vernissage setzten sich aus ganz verschiedenen Altersgruppen zusammen. „Es war eine richtig gelungene Veranstaltung", schwärmt Steffen Bucher, Regionalleiter der Zieglerschen Altenhilfe. Insbesondere die Bewohner hätten so viel Kultur auf einmal in ihren Räumlichkeiten sichtlich genossen. „Dein Theater" aus Stuttgart beleuchtete pointiert die positiven Seiten und negativen Seiten des Alterns. Klar wurde, dass es vor allem auf den Mensch selbst ankommt. Erhält sich eine Person ihre Neugierde und profitiert von den Erzählungen von Mitarbeitern, die nicht in Deutschland geboren wurden oder jammert sie darüber, „von Ausländern" gepflegt zu werden. Dazu Steffen Bucher: „Seine Individualität nimmt man natürlich mit ins Alter. Die Zieglerschen setzen sich damit auseinander. In Zusammenarbeit mit der Gotthilf-Vöhringer-Schule versuchen wir, die unterschiedlichen Sichtweisen aufs Alter zu berücksichtigen. Wir versuchen außerdem, unsere Betriebsabläufe hinter die Individualität zu stellen. Immer wieder die Person in den Vordergrund zu rücken, das ist uns wichtig."

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20.05.2011 – Altenhilfe

„Ich werde ja wohl am besten wissen, was ich vergesse."

Dieser Satz wird den meisten der etwa 120 anwesenden Theaterbesuchern im Gedächtnis geblieben sein, die am letzten Freitagabend in der Aula des Quenstedt-Gymnasiums das eindrucksvolleTheatergastspiel „Ich bin das noch" zum Thema Demenz von und mit Petra Afonin sahen. Zunächst fanden sich die Zuschauer vor einer kargen Bühne wieder, ein kleiner Tisch mit Kaffeetasse und einem verpackten Geschenk. Daneben auf dem Stuhl Petra Afonin als Gundel, schüchtern und mit unordentlichem Haar. wartet auf ihren Horst, den sie vermutlich schon längst überlebt hat. Am Klavier begleitete Susanne Hinkelbein, von der auch die Musik stammt, Afonins verstörend echten Monolog mit Fragmenten von Kinderliedern oder düsteren Dreiklängen, die die Stimmung widerspiegeln. „Nichts vergessen, nichts verlernt" beteuert Gundel immer wieder - geistige Verwirrungen wechseln sich ab mit Alltagserinnerungen an längst vergangene Tage. Im zweiten Teil weicht die mit Amusement gepaarte Beklemmung des Publikums - Petra Afonin schlüpft in die Rolle pflegender Angehöriger und erzählt von deren Erfahrungen, die sie zum Teil in kurze Chansonstücke verpackt. Zum Schluss die Aufforderung „nicht nur zu fragen was nicht geht, sondern wichtiger ist zu schauen was heute geht".

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18.05.2011 – Altenhilfe

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Am Montagabend um 19:00 Uhr waren alle versammelt - haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie waren gekommen, um sich von Hausleiterin Suzana Tica zu verabschieden und die neue Hausleiterin Ulrike Wolf willkommen zu heißen. Den musikalischen Auftakt für die Feier gestaltete der freiwillige Chor Bempflingen mit zwei Volksliedern. Suzana Tica bedankte sich für die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten Jahren vor allem in der anstrengenden Zeit des Hausaufbaus. Sie freue sich auf die neue Herausforderung, denn „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne." Sie ginge mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie sei sehr mit dem Haus verbunden, „und das wird auch immer so bleiben."

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13.05.2011 – Jugendhilfe

Adrenalin jagt durch die Blutbahn

Der Seilgarten Tobel-Ropes des Martinshauses Kleintobel hat jüngst rund 200 abenteuerlustige Besucher angelockt. Wie jedes Jahr hatte die Jugendhilfe der Zieglerschen an ihrem Standort Berg-Kleintobel in das kleine Biotop ganz in der Nähe des Schul- und Wohngruppengeländes eingeladen.

Mit zersaustem Haar und erhitztem Gesicht stand so mancher Besucher auf dem mit Hackschnitzel bedeckten Boden des Seilgartens und blickte hinauf in luftige Höhen. So auch jener Mann, der kurz zuvor noch acht Meter weiter oben auf der 15 Meter langen und leicht schaukelnden Dschungelbrücke von Brett zu Brett balanciert war. „Man muss sich einfach Zeit lassen“, antwortet er auf die Frage, wie es ihm ergangen sei. „Vor allem die unterschiedlichen Abstände der einzelnen Trittbretter erfordern hohe Konzentration“. Die Dschungelbrücke hat er dann auch mit Bravour gemeistert, gesichert mit einem Seil und begleitet von einem zertifizierten Seilgarten-Trainer, der vom Boden aus Anweisungen gab.

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04.05.2011 – Altenhilfe

Boys boys boys

Drei Jungs aus Tübingen haben am bundsweiten „boys day" am 14. April 2011 in die Arbeit in einem Altenpflegeheim reingeschnuppert. Der boys day dient dazu, Jungen die klassischen Frauenberufe zu zeigen, während die Mädchen am girls day einen Einblick in typischen Männerberufe gewinnen.
Hausleiterin Ursula Beck vom Karolinenstift Tübingen empfing die drei und führte sie durchs Haus. „Dabei habe ich erstmal erklärt, wie ein Pflegeheim so tickt, welche Aufgaben in die tägliche Arbeit eines Altenpflegers fallen und welchen Gewinn jeder Einzelne für sich daraus ziehen kann", erzählt sie.

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26.04.2011 – Altenhilfe

Sehen und gesehen werden

Am Sonntag vor Ostern haben Mitarbeitende aus Karlsstift und Evangelischen Marienstift auf der Schorndorfer Seniorenmesse ihre Einrichtung und ihre Arbeit präsentiert. Hannelore Gogolinski, Hausleiterin im Karlsstift kam mit vielen Menschen ins Gespräch und konnte gezielt über Kurzzeit-, Tages- und Dauerpflege informieren und beraten.
Auch alte Kontakte mit Beratungsstellen oder Hospizgruppen lebten wieder auf. Auch Kristina Bachofer-Zeiser, Stellvertretende Hausleiterin im Evanglischen Marienstift bewertete die Teilnahme an der Messe als Erfolg: „Wir konnten einige wirklich interessante Kontakte schließen."

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26.04.2011 – Altenhilfe

Sterben ist Teil des Lebens

„Wir wollen im Seniorenzentrum Im Brühl höchstmögliche Lebensqualität, professionelle Pflege und persönliche Begleitung auch durch Angehörige und Freunde bis zuletzt ermöglichen und umsetzen", das war die zentrale Botschaft von Hausleiterin Gundi Saile. Mitte April hatte im Café des Seniorenzentrums der Vortrag „Sterben in Würde - Sterben als Teil des Lebens" stattgefunden. Dr. Alexander Lux, Facharzt für praktische Medizin und Palliativmediziner im Gesundheitszentrum Tuttlingen und Hausleiterin Gundi Saile, die auch Mitglied des Gründungsteams und Lenkungsausschuss des „Palliativ Netz Tuttlingen" ist, thematisierten die Möglichkeiten und Grenzen der Palliativmedizin.

 

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18.04.2011 – Die Zieglerschen

Ein voller Erfolg: »Kinder sind Zukunft. Bildung schafft Zukunft.«

Etwa 40 Erwachsene und 80 Kinder kamen am 9. April zum Familiennachmittag »Kinder sind Zukunft. Bildung schafft Zukunft.«, den Anna Keremen und Frida Fischer (beide 12. Klasse) im Rahmen eines Schulprojekts für die Wilhelmsdorfer Kindergärten organisiert hatten.

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15.04.2011 – Jugendhilfe

Jugendcafe öffnet im Martinshaus

Das Martinshaus Kleintobel darf sich seit kurzem stolzer Inhaber  eines Jugendcafes nennen. Von der Staatsanwaltschaft Bochum mitfinanziert, stehen den Jugendlichen der Jugendhilfeeinrichtung der Zieglerschen nun zwei neu eingerichtete Freizeit-Räume zur Verfügung. Fernab des Schul- und Wohngruppenalltags ist hier Chillen, Spielen, Musik hören, Filme sehen, Disco und Tischkickern angesagt. Vor allem aber steht eines im Mittelpunkt: die „JuCa-Regeln“.

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30.03.2011 – Altenhilfe

Er ist der Erste und der Letzte...

„Das ist heute aber lecker, Lukas!" Die Senioren strahlen den 20-jährigen an und essen langsam weiter. „Ich habe aufgegeben, zu erklären, dass nicht ich das Essen koche", erklärt Lukas Schaude lächelnd und mit einem Schulterzucken. Er bekommt viel Lob für das Essen, muss aber auch Kritik einstecken. „Die Bewohner sind da knallhart, wenn die Suppe nur drei Minuten zu spät auf dem Tisch steht, dann ist es vorbei", erzählt er schmunzelnd. Dann schmeckt es aus Prinzip nicht mehr und er muss die Bewohner motivieren, das Essen doch zu probieren.

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18.03.2011 – Die Zieglerschen

»Warum hast du die Eimer mitgebracht?«

Das große Erstaunen der »Rasselbande« - das sind unsere angehenden Schulkinder - verwandelte sich schnell in Begeisterung, als klar wurde: Das sind unsere »Trommel-Eimer«!

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18.03.2011 – Die Zieglerschen

Die Zieglerschen auf der Bildungsmesse Ravensburg

Kathrin Bofinger, Auszubildende in der Holding, berichtet von einem erfolgreichen Messeauftritt.

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05.03.2011 – Altenhilfe

Schmerzbehandlung und Humor in der Palliativen Pflege

Über 50 Gäste lauschten Anfang der Woche interessiert den Ausführungen der beiden Referenten, Dr. med. Christoph Nonnenbroich, Facharzt für Innere Medizin und Arzt für Onkologie und Sabine Reif, Pflegedienstleitung der Diakonie-Sozialstation Wilhelmsdorf. Dr. Nonnenbroich informierte über medizinische Behandlungsmöglichkeiten und geeignete Medikamente für die Schmerzbehandlung. Sabine Reif unterfütterte seinen Vortrag mit Erzählungen aus dem Alltag der Pflege.

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22.02.2011 – Altenhilfe

Miteinander trauern

Im Martinshaus Kirchentellinsfurt hat ein Abschiedsgottesdienst für die im Jahr 2010 verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner des Martinshauses stattgefunden. Für Hausleiterin Gabriele Henger war es ein besonderes Anliegen, diesen Gottesdienst mit Angehörigen, Freunden, Mitarbeitern und Bewohnern des Martinshauses und Mitgliedern des Freundeskreises zu feiern. „Wir möchten ihnen, liebe Angehörige damit zeigen, dass die Verstorbenen nicht vergessen sind. Und ich möchte mich bedanken, dass wir den letzten Weg mit Ihnen und ihren Angehörigen haben gehen dürfen."  Bei der Vorbereitung des Gottesdienstes seien ihr zu jedem Bewohner Erinnerungen durch den Kopf gegangen, oft sprächen die Mitarbeiter von den Verstorbenen „weißt du noch...".

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21.02.2011 – Altenhilfe

Fasnet im Illertal

„OHU", tönt es aus dem Seniorenzentrum Erolzheim. „Und noch mal alle zusammen: OHU", ruft Hausleiterin Marianne Schneider und die Bewohner machen begeistert mit. Bei einem Gläschen Sekt hatten Bewohner, Nachbarn vom Betreuten Wohnen und die Mitarbeiter auf hohen Besuch aus Ochsenhausen gewartet. Die Prinzengarde der Karnevalsgesellschaft Ochsenhausen hatte sich angekündigt. Um die Gäste gebührend empfangen zu können, üben alle zusammen den Kuhhauser Narrenruf.

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31.01.2011 – Jugendhilfe

"Wir stehen nicht hinterm Busch und kontrollieren"

Weniger Qualm im Martinshaus Kleintobel – und das seit März 2010. Zufrieden denkt Daniel Murr, stellvertretender Schulleiter der Schule für Erziehungshilfe mit Bildungsgang Realschule an die vergangenen Monate zurück. Am Hauptstandort der Jugendhilfe der Zieglerschen verzichten viele Schülerinnen und Schüler dank des von der Johannes-Ziegler-Stiftung mit finanzierten Nichtraucherprogramms auf die Zigarette. Durchschnittlich 49 Jugendliche haben pro Monat bislang an dem präventiven Projekt teilgenommen.

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28.01.2011 – Altenhilfe

Fortbildung auf Augenhöhe

„Ein intensives Jahr mit vielen Kursen zur Sturzprophylaxe geht zu Ende", sagt Holger Beidl, Stellvertretender Heim- und Pflegedienstleiter im Karolinenstift Tübingen. „Es war anstrengend und hat Spaß gemacht", ergänzt Bärbel Henke, Pflegefachkraft im Henriettenstift Kirchheim ihren Workshop-Partner. Zehn Fortbildungen zur Sturzprophylaxe haben Bärbel Henke und Holger Beidl im Jahr 2010 zusammen durchgeführt. Auf diese Weise haben sie 132 Pflegekräfte aus 14 der insgesamt 20 Seniorenzentren der Zieglerschen geschult. Für 2011 stehen die verbleibenden sieben Einrichtungen auf dem Programm.

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18.01.2011 – Altenhilfe

Weniger Vorgaben und mehr Flexibilität

Zwischen den Jahren, am 27.12.2010 besuchte Landtagskandidat Walter Bauer, SPD, der Kreisrat und Fraktionsvorsitzender in Filderstadt ist, zusammen mit Bempflingens Bürgermeister das Seniorenzentrum Im Dorf Bempflingen der Zieglerschen. Begleitet wurden sie von Klaus Maschek, ehemaliger stellvertretender Bürgermeister von Bempflingen. „Mein Anliegen ist, die Menschen in meinem Wahlkreis kennenzulernen und mich von Fachleuten über die verschiedenen Themen vor Ort informieren zu lassen", sagte Walter Bauer. Bauer vertritt in seinem Wahlkreis die Themen Bildung und Soziales und ist selbst seit 2000 Realschulrektor und Schulleiter der Immanuel-Kant-Realschule in Leinfelden-Echterdingen. Bei Kaffee und Kuchen stellte Dagmar Hennings, Regionalleiterin der Zieglerschen Altenhilfe zunächst das Gesamtwerk mit seinen verschiedenen Hilfearten vor. Suzana Tica, Hausleiterin im Seniorenzentrum Bempflingen und Altentherapeutin Brunhilde Tichy informierten über das Seniorenzentrum Im Dorf und seine vielfältigen Angebote. „Hier im Seniorenzentrum findet eine wohnortnahe Versorgung der Bewohner statt, denn es ist wichtig, im Alter dort zu wohnen, wo man sich auskennt. Außerdem sind wir mit der Gemeinde Bempflingen stark vernetzt, denn nur so fühlen sich unsere Bewohner weiterhin in die Gemeinde integriert."

Von Ehrenamt und Fachkräften

Bürgermeister Welser betonte die zentrale Lage der Einrichtung mitten im Dorfkern. Tica lobte in diesem Zusammenhang vor allem die Zusammenarbeit mit BELA e.V. (Förderverein Bempflinger Engagement für Leben im Alter e.V) und die vielfältige Unterstützung durch weitere Ehrenamtliche. Sie seien die Brücke zur Gemeinde. Natürlich sprach die Runde auch über den Entwurf der neuen Heimpersonal-Verordnung. Diese legt vor allem strengere Vorgaben für den Personaleinsatz bei Tag und Nacht fest. Dagmar Hennings erklärte, dass die Umsetzung dieser Maßnahmen zwangsläufig dazu führt, dass die Träger die Mitarbeitenden weniger flexibel einsetzen können. „Dann können wir auch weniger auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner eingehen." Nicht nur die Qualität der Versorgung, sondern auch die Attraktivität der Arbeitsplätze leidet, denn die Mitarbeitenden wollen sich möglichst an den Bedürfnissen der Bewohner orientieren und nicht „Dienst nach Vorschrift" machen. „Kleine und wohnortnahe Pflegeheime wären im Endeffekt in ihrer Existenz gefährdet."


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22.12.2010 – Jugendhilfe

"Das Wichtigste im Leben"

50 hellblaue Herzen säumen die gut ein Meter breite Holztafel, die vom Boden bis zur Decke reicht: „Also das war das Kunstprojekt mit dem Klebeband", erklärt die 15jährige Milly, „da haben wir uns erst mal lange Gedanken gemacht und dann haben wir beschlossen, einfach die wichtigsten Sachen drauf zu malen." Dass die 50 Herzen des Gemeinschafts-Kunstwerks von Milly und ihrer Freundin Martina neben anderen Symbolen zu einem Dollarzeichen angeordnet sind, versteht sich für die Schülerinnen der Schule für Erziehungshilfe von selbst: „Ja - weil Liebe einfach wichtig ist im Leben und Geld ist eigentlich auch sehr wichtig", sagt Milly. Den Tauf-Namen für die Neuschöpfung fanden die beiden Mädels schnell: „Das Wichtigste im Leben".

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20.12.2010 – Jugendhilfe

Regierungspräsidium fördert Martinshaus Kleintobel als Kooperationspartner

Nicht alltäglichen Besuch durften die Schüler des Martinshaus' Kleintobel und dessen Geschäftsführung und Mitarbeiter am 15. Dezember 2010 empfangen. Dr. Susanne Pacher, Abteilungsdirektorin der Abteilung 7 - Schule und Bildung des Regierungspräsidiums Tübingen und leitender Regierungsschuldirektor Heinz Schlumpberger waren zusammen mit dem Leiter des Staatlichen Schulamtes Markdorf, Klaus Moosmann und seiner Kollegin Petra Blust nach Kleintobel angereist. Am Ende des mehrstündigen Aufenthalts stand fest: Die in Württemberg einmalige Schule für Erziehungshilfe mit integriertem Realschulgang wird sich zum Beratungszentrum für Realschulen der Region weiter entwickeln und ihre Kompetenzen für Schüler mit dem Asperger-Syndrom ausbauen.

Schüler erzählten aus ihrem Leben

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17.12.2010 – Die Zieglerschen

„Am besten schließen Sie bei diesem Stück die Augen.“

Zu Musikgenuss mit literarischen Schmankerln lud das Ravensburger Vokalensemble Diapasón in die Evangelische Stadtkirche Weingarten ein - zugunsten der Vesperkirche.

Unter dem Motto „…die Tor macht weit…“ stimmte das sechsköpfige Vokalensemble am 10.12.2010 nicht nur in den Advent, sondern auch auf die kommende Vesperkirche in Weingarten ein. Mit dabei: Weingartens Oberbürgermeister Markus Ewald, Wolfram Frommlet, Karin Nowak, Christoph Groß und Dekan i.R. Jochen Tolk, die das adventliche Musikprogramm mit nachdenklich stimmenden, aufwühlenden oder auch lustigen Texten vervollständigten.

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17.12.2010 – Jugendhilfe

Wie im richtigen Leben

Hoch konzentriert piekst Rudi* blaue Schafwolle mit der Filznadel in eine Styroporkugel. „Die Kugel wird nachher im Laden verkauft", erklärt der 12jährige Schüler des Isnyer Standorts der Jugendhilfe der Zieglerschen. Fünf Siloahner erhält Rudi für eine halbe Stunde Arbeit, einen davon muss er dem Finanzamt als Lohnsteuer abdrücken. Ob er den Nettolohn nach der Maloche in der Pizzeria, in der Cafeteria oder in der Karibikbar ausgibt, dort wo die anderen Schulkameraden arbeiten, weiß er noch nicht. Eines steht jedenfalls fest: „Die Arbeit finde ich voll cool, wir bekommen Geld und können uns davon etwas kaufen."

Ausgeklügeltes System sorgt für Vollbeschäftigung

Für Unterricht und Hausaufgaben war im Ev. Kinder- und Jugenddorf Siloah drei Tage lang keine Zeit. Stattdessen verwandelte sich die Schule für Erziehungshilfe in eine alljährlich stattfindende Spielstadt, die reale Lebensbedingungen aufzeigt: „Ich muss arbeiten und Leistung bringen, um mir etwas kaufen zu können", beschreibt Harald Nusser, stellvertretender Schulleiter das Konzept. Zu tun gibt es für die 51 Schüler in den 21 Spielstadtfirmen genug, vom Verkäufer über den Friseur bis zum Zeitungsredakteur ist alles dabei. Und dann gibt's noch die Behörden, ohne die auch in einer Spielstadt nichts läuft.

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14.12.2010 – Altenhilfe

Wahrnehmen, Dasein und Begleiten

Keine Berührungsängste zeigten die 15 Teilnehmenden einer Kursreihe für personzentrierten seelsorgerlichen Besuchsdienst, die im Martin-Luther-Haus in Denkendorf durchgeführt wurde. Die Ehrenamtlichen aus unterschiedlichen Altenhilfeeinrichtungen und Kirchengemeinden nutzten das Angebot der drei Kursabende zur Einführung, Auffrischung und Vertiefung und für ein besseres Wahrnehmen, Dasein und Begleiten in ihrer wertvollen Besuchsdienstarbeit.

Die Initiatoren Martin Allmendinger und Rolf Hartog, Diakone mit Besuchsdienstbeauftragung im Kirchenbezirk und im Evang. Krankenpflegeverein Esslingen-Stadtmitte so wie Karl Ernst Kreutter von der  Zieglerschen Altenhilfe brachten ihre Erfahrungen aus einem landesweit beachteten Altenheimseelsorgeprojekt ein und führten diese Schulungsreihe durch.

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13.12.2010 – Altenhilfe

Einfühlsamer Umgang mit alten dementen Menschen

Im Seniorenzentrum „Im Brühl" Aldingen hat eine Fortbildung  zum Thema  „Richtiger Umgang mit an Demenz erkrankten Bewohnern" stattgefunden. Vortragende waren die Mitarbeitenden Ellen Schellknecht, Ursel Hauser und Karin Korb, die sich im vergangenen Jahr in verschiedenen externen Fortbildungen zu diesem Thema weitergebildet hatten. Ihr Wissen gaben sie nun an Kollegen und Ehrenamtliche weiter.

„Stellen Sie sich vor, Sie steigen in Tokio aus dem Flugzeug, fremde Menschen gehen auf Sie zu, sprechen mit Ihnen und tun so, als ob sie Sie schon lange kennen...", so oder ähnlich wird es dem einen oder anderen an Alzheimer erkrankten Menschen ergehen. Ziel der Fortbildung war es, die Mitarbeitenden für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren.

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06.12.2010 – Jugendhilfe

Lina kam, sang und gewann

Im Rampenlicht stehen, singen und gewinnen - dieser Traum ist für die 16jährige Lina Heukeroth, Schülerin des Martinshaus' Kleintobel, einem der beiden Standorte der Jugendhilfe der Zieglerschen, beim 6. Thüringer Rock/Pop-Musikfestival „modern music 2010" in Weimar in Erfüllung gegangen. Dass sie dabei den dritten Platz abräumte, ließ nicht nur das Publikum jubeln.

Lina begeistert mit ihrem Song 

„Mir schlotterten zuerst die Knie, als ich auf der Bühne stand und ich war ganz schön aufgeregt", sagt die 16jährige, „nach ein paar Takten wurde ich aber plötzlich ruhig und hab' einfach nur noch gesungen". Rund 200 Besucher standen vor der Bühne, als Lina den Song ‚The last unicorn' der Band America im Kultur- und Einkaufszentrum Atrium in Weimar zum Besten gab. „Nachdem Lina fertig gesungen hatte, johlten die Besucher vor lauter Begeisterung", sagt Michael Adickes, Religions- und Musiklehrer im Martinshaus, der Lina beim Wettbewerb mit der Gitarre begleitete und deren Teilnahme ermöglichte.

Ein tolles Gefühl sei es gewesen, als die Jury ein paar Stunden später die Ergebnisse und Linas dritten Platz bekanntgegeben habe. Rund dreißig Nachwuchssänger und -musiker waren in Linas Altersgruppe gegeneinander angetreten. „Ein bisschen stolz war ich schon, als ich die Urkunde entgegennahm", berichtet die Zehntklässlerin der Schule für Erziehungshilfe mit integriertem Realschulgang, die trotz starker Erkältung und einem Anfahrtsweg von über 600 Kilometern die Teilnahme am Wettbewerb nicht scheute.
 

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05.12.2010 – Altenhilfe

Langlebigkeit verpflichtet

Ende November 2010 hatten die Gemeinde Bempflingen, die Diakoniestation Aich-Erms-Neckertal und die Zieglerschen - Seniorenzentrum Bempflingen zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Titel „Langlebigkeit verpflichtet - Wohnen und Leben im Alter" eingeladen. Als Referenten sprachen Inge Hafner, Altenhilfe Fachberatung im Landratsamt Esslingen und Bempflingens Bürgermeister Bernd Welser.

Das aufmerksame Publikum, zumeist ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, lauschte den Vorträgen der beiden Referenten mit viel Interesse. Auch die anschließende Diskussion war sehr lebhaft. Dabei waren die Themen Demenz und Betreutes Wohnen zu Hause die Themen, die bewegten.

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04.12.2010 – Die Zieglerschen

Advent mit allen Sinnen

Luzie steht an der Tür und schaut mit großen Augen in den von Kerzen erleuchteten Raum. „Da kann ich Punsch trinken und es gibt so leckere Kekse“, sagt sie.

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19.11.2010 – Jugendhilfe

"Sprechen Sie mit Ihrem Kind"

Handy, Internet, Social Networks & Co: Über Chancen und Risiken digitaler Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen haben sich rund 60 Besucher beim Fachvortrag „Brutal Digital" am 16. November 2010 im Kurhaus in Isny informiert. Veranstalter waren die Jugendhilfe der Zieglerschen mit ihrem Standort in Isny in Kooperation mit der Polizeidirektion Ravensburg.

Eltern aufklären

Gerhard Messer, zuständig für präventive Arbeit bei der Polizei Ravensburg, lenkte beim Vortrag den Blick auf gängige neue Medien in Kinderhänden. Ob Gewalt und Mobbing im Internet und auf dem Handy, diskriminierende Pornos, Gewaltvideos, Würgespiele, Kontakt mit unbekannten Partnern in Chatrooms oder Chatroulette: Oft wüssten Eltern gar nicht, mit was sich ihre Kinder beschäftigten, sagte er, „Aufklärung tut Not, gerade bei Eltern." 
 

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09.11.2010 – Altenhilfe

Ärzte und Pflegekräfte arbeiten Hand in Hand

Klare Absprachen zwischen Ärzten und Pflegekräften sind die Grundlage für eine gute medizinische Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner. Doch in der Presse liest man immer wieder, dass Pflegeeinrichtungen Schwierigkeiten haben, Hausärzte zu finden, die ihre Patienten direkt im Pflegeheim besuchen. Grund dafür ist vor allem die geringe Entlohnung der Ärzte, die für die Besuche im Pflegeheim 35,00€ pro Quartal und Bewohner erhalten. Für Bewohner, die zunehmend pflegebedürftig werden, bedeutet es einen sehr hohen Aufwand, die Arztpraxis aufzusuchen. Vor allem, wenn sie dabei auf Unterstützung angewiesen sind.

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02.11.2010 – Altenhilfe

Fröhliches Herbstfest im Seniorenzentrum "Im Dorf" Bempflingen

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22.10.2010 – Jugendhilfe

Landrat und Sozialdezernentin besuchen Siloah

Landrat Kurt Widmaier und die Sozialdezernentin Diana E. Raedler des Landkreises Ravensburg haben einen „etwas anderen Vormittag“ in Isny verbracht. So lautete zumindest das Resümee des Landrates nach dem zweistündigen Rundgang durch das Evangelische Kinder- und Jugenddorf Siloah, einem der beiden Standorte der Jugendhilfe der Zieglerschen.

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18.10.2010 – Jugendhilfe

Jugendhilfe feiert 100. Geburtstag

100 Jahre Geschichte hat der Evangelische Waisenhausverein Siloah e.V. in Isny gefeiert. Mit festlichem Gottesdienst in der Nikolaikirche und anschließendem Festakt im Kinder- und Jugenddorf Siloah, einem der beiden Standorte der Jugendhilfe der Zieglerschen, tauchten die rund 100 Festgäste in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft ein.

Spannende Festschrift

„Liest sich wie ein Krimi", kommentierte Rolf Baumann, Kaufmännischer Vorstand der Zieglerschen, die 172 Seiten umfassende Festschrift, die die Historikerin Inga Bing-von-Häfen eigens für dieses Jubiläum erschuf. Anschaulich und fesselnd ist darin der „atemberaubende Weg", wie Prälatin Gabriele Wulz den Wandel der heutigen Jugendhilfeeinrichtung in den vergangenen 100 Jahren in ihrer Predigt bezeichnete, beschrieben.

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15.10.2010 – Altenhilfe

Gut informiert und sicher in die Zukunft

Am Mittwoch, 13. Oktober 2010 haben die Diakonie-Sozialstation, das Seniorenzentrum und die Hospizgruppe Wilhelmsdorf der Zieglerschen einen Vortrag zum Thema Vorsorgevollmacht, Betreuungsrecht und Patientenverfügung im Bürgersaal veranstaltet. Referentin Monika Bettinger, Geschäftsführerin des Betreuungsvereins St. Martin stand den rund 40 Gästen Rede und Antwort. Es kam zu regen Diskussionen. Monika Bettinger gab mit ganz praktischen Tipps Hilfen für den Alltag. Horst Mertens von der Sozialstation Wilhelmsdorf betonte, wie hilfreich ein gewisses Maß an rechtlichen Informationen für die Zusammenarbeit zwischen Sozialstation und Patienten sei.

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22.09.2010 – Altenhilfe

Die flexible Tagespflege in Bempflingen findet großen Anklang

Fünf Tagespflegegäste genießen derzeit im Seniorenzentrum „Im Dorf" in Bempflingen Abwechslung vom Alltag. Die Senioren und deren pflegende Angehörige nutzen das Tagespflegeangebot ganz individuell und flexibel - je nach persönlichem Bedarf. So ist einer der Gäste jeden Werktag im Seniorenzentrum, während ein anderer einmal im Monat kommt. Auch die Uhrzeiten können individuell abgestimmt werden. Ob nur am Nachmittag, oder von „acht Uhr früh bis acht Uhr abends - wir versuchen, alles möglich zu machen", so Suzana Tica, Hausleiterin im Seniorenzentrum Bempflingen.

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12.08.2010 – Altenhilfe

Expertenstandards in der Pflege

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Altenheim" berichtet Dagmar Hennings, Pflegewirtin und Regionalleiterin bei der Altenhilfe der Zieglerschen über die Einführung nationaler Expertenstandards in den Pflegealltag. Eine interne Arbeitsgruppe bereitete das Verfahren in vier Phasen vor und erarbeitete einen Praxisstandard. Dieser wird zunächst in vier Einrichtungen umgesetzt. „Wir wollen erst die Praxistauglichkeit testen, bevor der Standard in allen 20 Häusern umgesetzt wird", sagt Dagmar Hennings.
Mehr Informationen zur strukturierten Umsetzung von Expertenstandards lesen Sie im beigefügten pdf-Dokument.

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12.08.2010 – Suchtkrankenhilfe

Baustand Klinik Höchsten in Bad Saulgau

Es geht zügig voran mit den Bauarbeiten an der Fachklinik Höchsten am Siebenkreuzerweg. So steht dem Umzug, der für den 27. November geplant ist, nichts mehr im Wege. Eine Woche zuvor haben interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einem Tag der offenen Tür die Möglichkeit, Deutschlands modernste Frauensuchtklinik zu besichtigen.

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20.07.2010 – Die Zieglerschen

Projektchor der Zieglerschen zum zweiten Mal im Studio

Über 50 Chorsängerinnen und Chorsänger haben sich zusammengetan, um im Projektchor der Zieglerschen zwei neue Lieder im Tonstudio für die Veröffentlichung auf CD aufzunehmen.

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19.07.2010 – Die Zieglerschen

Flexibles Ganztagesangebot und neue Öffnungszeiten im Kindergarten Friedenstraße

Wer sein Kind nur an einzelnen Wochentagen ganztags im Kindergarten unterbringen wollte, hatte bisher das Nachsehen: Es gab Ganztagesbetreuung entweder im Komplettpaket von Montag bis Freitag - oder gar nicht. Das ist nun vorbei - mit den flexiblen Ganztages-Modulen im Kindergarten Friedenstraße.

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19.07.2010 – Die Zieglerschen

Flexibles Ganztagesangebot und neue Öffnungszeiten im Kindergarten Friedenstraße

Wer sein Kind nur an einzelnen Wochentagen ganztags im Kindergarten unterbringen wollte, hatte bisher das Nachsehen: Es gab Ganztagesbetreuung entweder im Komplettpaket von Montag bis Freitag - oder gar nicht. Das ist nun vorbei - mit den flexiblen Ganztages-Modulen im Kindergarten Friedenstraße.

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15.07.2010 – Suchtkrankenhilfe

Professoren besuchen Suchthilfe

Diese Woche gab es Besuch von der Dualen Hochschule (DH) Villingen-Schwenningen. Prof. Helmut Becker und Prof. Dr. Gerald Schmola, beide von der Fakultät Sozialwesen im Studienschwerpunkt Sozialwirtschaft, haben sich in der Suchthilfe der Zieglerschen über die praktischen Ausbildungsinhalte des DH-Studiums informiert. Dabei präsentierte Ramona Springindschmitten, DH-Studentin der Sozialwirtschaft in der Suchthilfe, ihre Praxisstelle.

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12.07.2010 – Behindertenhilfe

Gemeinsam ins Ziel

114 Menschen mit geistiger Behinderung haben in der vergangenen Woche den 20. Haslachmühle-Triathlon gemeistert. Nachhaltige Freude der Teilnehmer war auch in diesem Jahr garantiert. Ausgerichtet wurde der Event von der Heimsonderschule Haslachmühle, die zur Behindertenhilfe der Zieglerschen gehört, und der TSG Wilhelmsdorf.

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07.07.2010 – Suchtkrankenhilfe

Zieglersche heizen mit Thermalwasser

Die Stadt Bad Saulgau und die Zieglerschen intensivieren ihre Zusammenarbeit. Mit dem Bau der neuen Fachklinik Höchsten in Bad Saulgau wurde nun vereinbart, einen Teil der Wärmezulieferung für die Klinik aus der Restwärme des so genannten abgebadeten Thermalwassers aus der nahe gelegenen Sonnenhoftherme zu gewährleisten. Damit werden rund 27 Prozent der Jahresnutzwärme der Klinik durch diese umweltschonende Wärmeerzeugung gedeckt.

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06.07.2010 – Die Zieglerschen

Schulchor des Gymnasiums Wilhelmsdorf im Fernsehen

Im wöchentlichen Fernsehgottesdienst der Zieglerschen „Stunde des Höchsten“ konnte Pfr. Heiko Bräuning bei den vergangenen Fernsehaufzeichnungen besondere Gäste begrüßen: der Schulchor des Gymnasiums Wilhelmsdorfs, unter der Leitung von Martin Ruppel. Über 40 Schülerinnen und Schüler waren mit dem Bus auf den Höchsten gekommen, um dort 7 Lieder aufzunehmen. Für die meisten Chorsängerinnen und –sänger war es das erste mal, dass sie vor laufender Kamera standen.

 

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03.07.2010 – Hör-Sprachzentrum

Schüler erklettern sich ihre Prüfung

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02.07.2010 – Suchtkrankenhilfe

Klinik öffnet ihre Pforten

Das Rehabilitationszentrum am Bussen in Oggelsbeuren, Gemeinde Attenweiler, öffnet am kommenden Samstag, 3. Juli, seine Pforten. Ab 12.30 Uhr können sich Interessierte die Suchtklinik von innen anschauen.

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30.06.2010 – Altenhilfe

Wir fühlen uns als Teil von Rot an der Rot

„Unseren Stand bei der Gewerbeschau in Rot an der Rot verbuchen wir als Erfolg“, freut sich Hausleiter Andreas Eger. Denn es herrschte großes Interesse am Stand der Zieglerschen, an dem das Team des neuen Seniorenzentrums Rot an der Rot seine Angebote vorstellte. Die Kontakte mit den Besuchern und der Austausch mit den vielen Firmen und Einzelhändlern aus der Gemeinde waren sehr positiv und informativ. „Wir fühlen uns als ein Teil von Rot an der Rot“, sagte Hausleiter Andreas Eger. Er und sein Team freuen sich über die vielen positiven Rückmeldungen, die sie auf der Gewerbeschau bekamen. „Viele Besucher ließen sich von uns den Blutdruck messen, dabei konnten wir sie auch gut über unsere verschiedenen Betreuungsangebote und fachlichen Konzepte informieren“, erzählt Monika Lämmle, Stellvertretende Hausleitung. Das Seniorenzentrum Rot an der Rot bietet 36 Pflegeplätze in familiärer Atmosphäre, aber auch offene Angebote wie zum Beispiel die Tagespflege Illertal, ein Gemeinschaftsangebot der Seniorenzentren der Zieglerschen in der Region.

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29.06.2010 – Die Zieglerschen

Radfahrergottesdienst auf dem Höchsten

Gut gefüllt war die Kapelle auf dem Höchsten am vergangenen Sonntag. Nicht mit Kirchenbesuchern in Anzug und Krawatte, sondern größten Teils in Radfahrer-Outlook. Zu einem ersten Radgottesdienst hatten die Zieglerschen gemeinsam mit dem Förderkreis der Suchtkrankenhilfen eingeladen.

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28.06.2010 – Zentrale Dienstleistungen

Kurz vorm Start: Service GmbH plant Gründung eines Integrationsbetriebes

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24.06.2010 – Suchtkrankenhilfe

Suchthilfe feiert Jahresfest

Viele hundert Besucher sind am vergangenen Wochenende auf den Ringgenhof und auf den Höchsten gekommen. Das 104. Jahresfest des Fachkrankenhauses Ringgenhof und das 54. Jahresfest des Fachkrankenhauses Höchsten, die sich in Trägerschaft der Suchthilfe der Zieglerschen befinden, lockte wieder mit einem vielseitigen Angebot.

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14.06.2010 – Behindertenhilfe

"Einmal der sein, der ich bin"

„Leinen los“ heißt es für 15 Jugendliche bei einem Segeltörn der Behindertenhilfe der Zieglerschen vom 23. bis 25. Juli 2010 auf dem Bodensee. Was sie verbindet: Sie alle haben eine behinderte Schwester oder einen behinderten Bruder. Das hinterlässt Spuren, sowohl im Familienleben als auch im Alltag der jungen Menschen aus Süddeutschland und Hessen.

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12.06.2010 – Zentrale Dienstleistungen

Grund zum Feiern: Die Service GmbH wird 5!

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11.06.2010 – Suchtkrankenhilfe

Suchtklinik ändert ihren Namen

Am 10. Juni hat im Rehabilitationszentrum am Bussen in Oggelsbeuren (Landkreis Biberach), das in Trägerschaft der Suchthilfe der Zieglerschen ist, der diesjährige Beratungsstellentag stattgefunden. Dabei wurden die neuen Klinikschilder enthüllt, die nun auf den neuen Namen der ehemaligen Fachklinik Hohenrodt aufmerksam machen.

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10.06.2010 – Suchtkrankenhilfe

Neuer Ärztlicher Leiter in der Tagesreha in Ravensburg

Seit 1. Juni ist Dr. med. Stefan Schaffitzel Ärztlicher Leiter der Tagesrehabilitation Bodensee-Oberschwaben in Ravensburg. Damit tritt der 50 Jährige die Nachfolge von Dr. med. Ursula Fennen an, die am 1. März ins Amt der Fachlichen Geschäftsführerin der Suchthilfe der Zieglerschen gewechselt ist.

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10.06.2010 – Suchtkrankenhilfe

„Bin überzeugt, dass sich Qualität durchsetzt“

Alle entlassenen Patienten aus den Einrichtungen der Suchthilfe der Zieglerschen werden ein Jahr nach ihrer Entlassung zur persönlichen wie beruflichen Lebenssituation befragt. Hier kommt der Frage nach der Abstinenz von Suchtmitteln eine zentrale Bedeutung zu. Den Spitzenwert mit knapp 83 Prozent Abstinenzquote bei den 2008 Entlassenen unter den Einrichtungen der Suchthilfe hält die Tagesrehabilitation Bodensee-Oberschwaben. Harald Dubyk hat den Therapeutischen Leiter, Martin Kunze, befragt.

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09.06.2010 – Suchtkrankenhilfe

Ringgenhof strebt Rauchfreiheit an

Seit März 2010 ist das Fachkrankenhaus Ringgenhof Mitglied im Deutschen Netz Raucherfreier Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (DNRfK) und damit auch im GNSH (Global Network für Smoke- free Health Services). Damit verpflichtet sich die Klinik, bei der Reduzierung des Tabakkonsums und seiner schädlichen Gesundheitsfolgen eine wichtige Aufgabe zu erfüllen.

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08.06.2010 – Behindertenhilfe

»Ich freue mich, wenn sich Dinge positiv verändern«

Ein »Gipfeltreffen« der besonderen Art veranstalteten dieser Tage Sven Lange, Fachlicher Geschäftsführer der Zieglerschen Behindertenhilfe, und Petra Bühler, die bei der Heimaufsicht für die Einrichtungen der Behindertenhilfe zuständig ist. Lesen Sie hier, worum es in dem angeregten Gespräch ging.

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07.06.2010 – Altenhilfe

Zufriedene Kunden und Angehörige

Die Kundenbefragung der Zieglerschen im Bereich ambulante Dienste hat gezeigt, dass die Kunden und Angehörigen mit den Diakonie-Sozialstationen der Zieglerschen in Wilhelmsdorf und Biberach sehr zufrieden sind. „Sowohl die pflegerischen als auch die hauswirtschaftlichen Leistungen wurden als sehr gut bewertet“, sagt Eva-Maria Armbruster, Fachliche Geschäftsführerin der Altenhilfe. Die Mitarbeiter bekamen ebenfalls durchweg gute Noten. Einige positive Eigenschaften der Mitarbeiter, die die Befragten rückmeldeten, waren Geduld, Pünktlichkeit, Höflichkeit und Sorgfalt. In Biberach „wurde unseren Mitarbeitern außerdem hoch angerechnet, dass sie den Kunden genügend Zeit während der Pflegemaßnahmen geben“, sagt Pflegedienstleiterin Annette Ege-Schwellinger.

Lange Fahrtzeiten sind ein Problem

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05.06.2010 – Jugendhilfe

Wiedereröffnung Haus 9 in Siloah

Aufgrund der guten Belegungsanfrage ist Ende Mai in Siloah das Haus 9 wiedereröffnet worden. Das Haus war vor Jahren aufgrund der zurückgehenden Belegung still gelegt worden und diente die letzten drei Jahre als Ferienhaus für externe Gruppen zum Urlaub machen o.ä.

Als Mitarbeiter konnten Florian Baumann als Gruppenleiter, Sabine Wucher und Daniela Beck gewonnen werden. Ab Herbst kommt noch eine Anerkennungspraktikantin dazu. Das Team freut sich auf die gemeinsame Aufgabe und hat mit großem Engagement das Haus vorbereitet, damit sich die vier jungen Menschen wohl fühlen können und sich willkommen fühlen. Bereits mit dem ersten Tage der Eröffnung sind vier Plätze belegt. Zur Schule gehen die jungen Menschen in die Schule für Erziehungshilfe in Siloah.

Herzlich willkommen! 

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03.06.2010 – Suchtkrankenhilfe

"Kliniken müssen mit Nichtantrittsquote leben und umgehen"

Dr. Andreas Koch ist Geschäftsführer des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V, kurz buss. Die Suchthilfen der Zieglerschen sind mit ihren stationären Einrichtungen Ringgenhof, Höchsten und Rehabilitationszentrum am Bussen – Fachklinik Hohenrodt Mitglied im „buss“. Harald Dubyk hat sich mit dem Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Unternehmensberater zum Thema Nichtantrittsquote unterhalten.

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03.06.2010 – Suchtkrankenhilfe

Katamnese ermittelt unter Ehemaligen die Abstinenzqoute

Woran misst man den Erfolg einer medizinischen Rehabilitation bei Abhängikeitserkrankungen? Viele stellen rasch die Frage nach der Abstinenz. Gelingt den ehemaligen Patientinnen und Patienten ein Leben ohne Suchtmittel? Gute Abstinenzquoten nach der Therapie sind nicht nur für die Kostenträger ein Erfolgsindikator. Für viele Abhängigkeitserkrankte stellt sich vor Therapieantritt ebenso die Frage: Gelingt mir die Abstinenz nach meinem Rehaaufenthalt?

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17.05.2010 – Jugendhilfe

Der Tag der Offenen Tür im Seilgarten TobelRopes war wieder ein voller Erfolg.

Rund 200 interessierte Besucher kamen am 24.4.2010 in den Seilgarten der Jugendhilfeeinrichtung Martinshaus Kleintobel und stellten sich bei idealen Wetterbdingungen den vielfältigen Herausforderungen des Seilgartens. Die vielen, zufrieden lachenden Gesichter sprachen für sich. Ob bei der Kooperationsübung „Himmelsleiter“, beim freihändigen Gang über den Catwalk, oder beim Sprung ins Trapez, Spaß und Freude über die erfolgreich bewältigten Herausforderungen waren garantiert.

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03.05.2010 – Jugendhilfe

"Ich bin für euch da"

Zusammen gerechnet laufen sie seit rund 100 Tagen über die Schulhöfe in Ochsenhausen: Die Schulsozialarbeiterinnen Samara Brödenfeld, 25, und Karin Kobsa, 27, betreuen seit März 2010 acht Schulen mit 2500 Schülern, von Förderschule bis Gymnasium, verteilt durch die ganze Stadt. Erstmals bietet die Jugendhilfe der Zieglerschen damit auch Schulsozialarbeit im Landkreis Biberach an.

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13.04.2010 – Behindertenhilfe

Richtfest für regional einmaliges Haus

Die Behindertenhilfe der Zieglerschen hat am 12. April das Richtfest für ihr neues „Haus Schild“ in der Gartenstraße in Wilhelmsdorf gefeiert. Damit rückt die Fertigstellung eines regional einmaligen Hauses in greifbare Nähe: Ab dem Frühjahr 2011 werden dort 42 älter werdende, pflegebedürftige Menschen mit geistiger Behinderung eine neue Heimat finden. „Haus Schild“ ist ein Ersatzneubau für das in die Jahre gekommene „Haus Hoffnung“ in der Zußdorfer Straße.

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05.03.2010 – Behindertenhilfe

Urlaub mit Assistenz

Für die meisten Menschen ist Urlaub eine tolle Sache: Man kann ausspannen und oft auch viel Neues erleben. Das gilt ganz besonders dann, wenn man die freie Zeit dazu nutzt, um eine Reise zu machen. Im Prinzip ist das nicht kompliziert. Hat man aber eine Behinderung, so tun sich manchmal Barrieren auf, die eine Reise zur Tortur oder vielleicht sogar zur Unmöglichkeit werden lassen können. Das gilt ganz besonders für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen oder einer Mehrfachbehinderung. Doch es gibt Hilfe. „Urlaub mit Assistenz“ nennt sich der Reisekatalog der Behindertenhilfe der Zieglerschen in Wilhelmsdorf.

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05.02.2010 – Jugendhilfe

Endlich ein Zuhause

Vom glücklichen Familienleben können manche Kinder nur träumen. Wenn's daheim nicht nur stresst, sondern das Wohl des Kindes im Argen liegt, hilft manchmal nur die Trennung von Kind und Familie. Das Evangelische Kinder- und Jugenddorf Siloah in Isny, das seit wenigen Monaten zur Jugendhilfe der Zieglerschen gehört, bietet neben seinen stationären und ambulanten Angeboten seit 18 Jahren erfolgreiche Alternativen zum Heimleben an.

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