Aktuelles

06.12.2011

Förderkreis Behindertenhilfe der Zieglerschen will mehr Teilhabe ermöglichen

„Wir wollen Menschen mit Behinderung stärker in unser aller Bewusstsein rücken, ihnen mehr Teilhabe und damit mehr Freude am Leben ermöglichen.“ Das sagt Walter Ströbele, Vorsitzender des Förderkreises Behindertenhilfe der Zieglerschen, wenn man ihn fragt, warum er nun schon bereits zum dritten Mal mit seinem Verein auf dem Häfler Christkindlesmarkt im Stand der Schwäbischen Zeitung präsent ist.

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06.12.2011

„Team Germany“ freut sich über 4. Platz

Über einen vierten Platz beim Hestromada-Fußballturnier, einem internationalen 4-Länder-Turnier für Menschen mit Behinderung in Liechtenstein, freute sich das „Team Germany“ der Kooperation TSG Wilhelmsdorf/Zieglersche Behindertenhilfe.

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17.11.2011

Mütter genießen Verwöhnwochenende

Die 84-jährige Käthe B. aus Bissingen wollte beim Mütterverwöhnwochenende unbedingt dabei sein. Das war ihr erster Urlaub in ihrem Leben. Und so organisierte die rüstige Frau die Betreuung ihrer 58jährigen behinderten Tochter, die bei ihr wohnt, und machte sich auf den Weg an den schönen Bodensee.

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08.11.2011

„Miteinander Kirche sein“

Renate streckt drei Finger ihrer rechten Hand in die Höhe und gluckst vor Freude zu ihren Freunden hinüber. Sie hat es geschafft: Zusammen mit Bernd hat sie drei Kartons mit selbst gemalten Bildern beklebt. Zu sehen sind Kirchen, orange Blumen und rosa Luftballons. Das ist das Haus Gottes- so, wie die junge Frau es sieht. Renate ist hör-sprach- und zusätzlich geistig behindert.

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18.10.2011

Erster Spatenstich in Bad Saulgau

Mittendrin statt außen vor- so erlebten Rosmarie und Sabine, zwei von 14 Bewohnern am künftigen neuen Standort der Zieglerschen Behindertenhilfe in Bad Saulgau, diesen ganz besonderen Tag: Gemeinsam mit Silke Fischer, die die Standortleitung im neuen Gebäude in der Wallstraße in Bad Saulgau übernehmen wird, betätigten sie sich als Spatenstecher beim Ersten Spatenstich für das neue Gebäude. Ebenfalls zu Helm und Spaten griffen an dem Tag Prof. Dr. Harald Rau (Vorstandsvorsitzender „Die Zieglerschen“), Gisela Eberl (Vorsitzende Heimbeirat "Die Zieglerschen- Behindertenhilfe"), Richard Striegel (1. Beigeordneter Stadt Bad Saulgau), Rolf Baumann (Kaufmännischer Vorstand „Die Zieglerschen“), Franz Josef Schnell (Finanz- und ehemaliger Sozialdezernent Landkreis Sigmaringen), Willi Hiesinger (Kaufmännischer Geschäftsführer "Die Zieglerschen- Behindertenhilfe"), Rainer Walser (Geschäftsführer Walser Holzbau), Sven Lange (Fachlicher Geschäftsführer "Die Zieglerschen- Behindertenhilfe"), Nicole Neudeck (Architektin). Gefeiert wurde im Clubhaus des Tennisvereins Bad Saulgau, zu dem bereits freundschaftliche Beziehungen aufgebaut werden konnten.

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18.10.2011

Spaß auf drei Rädern

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr haben sich die Männer vom Outsider Motorradclub Überlingen und Messkirch auch in diesem Sommer wieder zusammengefunden um mit den BewohnerInnen der Behindertenhilfe einen weiteren spannenden Trike-Tag zu verbringen. Der große Andrang im letzten Jahr veranlasste die Biker des Motorradclubs dazu, mit insgesamt drei Trikes und fünf Motorrädern anzufahren. Um die Wartezeit der fahrbegeisterten BewohnerInnen kurzweilig zu gestalten, gab es in diesem Jahr neben dem Trike- und Motorradfahren auch eine „Grilldisco“. DJ Max von der Wohngruppe 01 legte dazu passende Rockklassiker auf. Für die Wartenden die ebenfalls eine Runde mit dem Trike oder Motorrad durch das schöne Wilhelmsdorfer Umland drehen wollten, wurde mit Grillwurst und Getränken fürs leibliche Wohl gesorgt. Fleißige Helfer grillten Würste und eine Flasche Spezi war eine willkommene Erfrischung an diesem schönen sonnigen Tag. 240 km wurden an diesem Nachmittag mit den Trikes gefahren. Jeder der mochte, kam dran – mancher auch noch ein zweites Mal. Begeistert zeigten sich auch die Männer vom Motorradclub Outsider: Sie kamen mit einigen BewohnerInnen ins Gespräch und zeigten sich bereit, diesen Tag als feste Veranstaltung in ihren engen Terminkalender fürs kommende Jahr aufzunehmen.

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20.09.2011

Ernest Ahlfeld ist neuer Pfarrer der Ev. Brüdergemeinde

Ernest Ahlfeld ist der neue Pfarrer der Evangelischen Brüdergemeinde Wilhelmsdorf. Seit Anfang September ist er bereits im Dienst. Am vergangenen Sonntag wurde er in einem festlichen Investiturgottesdienst offiziell in sein neues Amt eingeführt. Sein Vorgänger, Pfarrer Dr. Karl Knauß, ist im Frühjahr nach 10-jährigem Dienst in den Ruhestand verabschiedet worden.

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30.07.2011

3. Preis für GU(C)K HIN-Projekt der Zieglerschen Behindertenhilfe

Im Oktober 2009 startete die Behindertenhilfe der Zieglerschen ihr deutschlandweit einmaliges Projekt GU(C)K HIN zur gebärdenunterstützten Kommunikation in den Gemeinden Wilhelmsdorf und Horgenzell. Über 50 Kooperationspartner konnten für die Idee eines neuen Kommunikationssystems gewonnen werden, das zur Integration von Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung beitragen soll. An über 50 Geschäftsräumen und öffentlichen Einrichtungen in Wilhelmsdorf und Horgenzell wurden Schilder in Gebärdensprache angebracht, die gemeinsam mit einem darauf abgestimmten Kartenfächer ermöglichen, dass Menschen mit Hör-Sprachbehinderung sich selbständig in der Gemeinde orientieren und aktiv am Leben teilhaben können.

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28.07.2011

30 Jahre Betreuungsverein Wilhelmsdorf e.V.

Der Betreuungsverein Wilhelmsdorf e.V. kann in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiern. Gleichzeitig schied im Mai Gotthold Keppler nach 30-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit aus seinem Dienst aus. Gotthold Keppler war von Beginn an Mitglied im 5-köpfigen Vereinsvorstand. Als Anerkennung und Dankeschön für seinen Einsatz überreichte ihm Willi Hiesinger, Kaufmännischer Geschäftsführer der Zieglerschen Behindertenhilfe, einen Präsentkorb aus der unternehmenseigenen Bioland Rotach-Gärtnerei.

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28.07.2011

Unerschrockene Helden erleben Natur pur

Anfang Juni machte sich eine Gruppe unerschrockener Helden aus der Haslachmühle, Wilhelmsdorf und Ravensburg auf, um die Natur so zu erleben, wie sie nun einmal ist und im Kampf mit ihr den inneren Schweinehund zu besiegen. Und natürlich auch, um ein paar Tage gemeinsam viel Spaß zu haben.

Sonntag: Um 7 Uhr am Sonntagmorgen (!) ging es los mit dem Bus nach Ravensburg und dann mit dem Zug bis Bad Reichenhall. Das erste Abenteuer: 6,5 Stunden Fahrt und 5,5 Mal umsteigen- die gute Nachricht: Wir sind alle angekommen- und das ohne größere Verluste ;-). Nachdem wir uns auf dem Haiderhof häuslich eingerichtet hatten, sind wir noch kurz nach Österreich gelaufen. Nach diesem Fußmarsch schmeckte das Abendessen einfach köstlich.

Montag: Zuerst gab es ein leckeres Frühstück. Das war auch wichtig, da wir anschließend durch die Aschau-erklamm gelaufen sind - zusammen mit den Männern der Firma Roots, die während der Freizeit unsere „Chefs“ waren. Steile Abstiege, Flußüberquerungen mit Seilbahn und zu Fuß- manchmal war’s anstrengend, aber wir haben die Herausforderungen zusammen gemeistert und alles hat sehr viel Spaß gemacht. Mit großem Hunger auf das Abendbrot kamen wir wieder zurück und beendeten den Tag mit einem großen Lagerfeuer.

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28.07.2011

Mühlezeitungsmacher zurück aus Hamburg

Seit 1996 sucht der SPIEGEL-Verlag jedes Jahr nach der besten deutschsprachigen Schülerzeitung. Das hat seinen Grund: Viele gestandene Journalisten und Redakteure haben ihre ersten Erfahrungen bei Schülerzeitungen gemacht und sich dort für einen Beruf begeistern lassen, der auch heute noch der Wunschtraum vieler junger Leute ist. Dieses Jahr wurden 1.300 Hefte und Beiträge eingesandt –auch von der Heimsonderschule Haslachmühle in Horgenzell, einer Einrichtung der Zieglerschen Behindertenhilfe für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung. Die bereits mehrfach ausgezeichnete „Mühlezeitung“ bekam den Sonderpreis für die beste Förderschulzeitung (wir berichteten). Jetzt waren Samuel, Jermaine, Nicole und Lisa eingeladen, als Vertreter des 35-köpfigen Redaktionsteams zum SPIEGEL-Verlag nach Hamburg zu reisen. Die beiden Lehrer Cornelia Hanser und Daniel Fabian begleiteten die jungen Leute in die große Stadt.

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19.07.2011

Wohngruppe Obereschach feiert 10-Jähriges

„Wenn jemand Normalität will, dann ist das das Richtige“, sagt Christina. Sie gehört zum Team der Wohngruppe in der Angelestraße 45 in Obereschach. Hier wohnen sechs Männer und drei Frauen in einer Wohngruppe der Zieglerschen Behindertenhilfe, einer Einrichtung für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung mit Stammsitz in Wilhelmsdorf. Und man wird es kaum glauben: Die Wohngruppe gibt es bereits seit zehn Jahren. Im April 2001 wurden die ersten Zimmer in dem geräumigen Einfamilienhaus bezogen. Am 23. Juli feiert man dieses ganz besondere Jubiläum mit Angehörigen, Nachbarn, Freunden und geladenen Gästen. Dass da auch ein Gottesdienst mit Pfarrer Manz und Christof Lotthammer dazugehört, das versteht sich von selbst. Schließlich sind die WG-Bewohner regelmäßige Gäste in der evangelischen Kirche in Oberhofen.

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14.07.2011

„Hier geschieht erfolgreiche Inklusion“

Mit einem Empfang im Bürgersaal feierten die Gemeinde Wilhelmsdorf, die TSG Wilhelmsdorf und die Zieglerschen am Mittwoch die erfolgreichen Unified Volleyballer, die in Athen bei den Special Olympics World Summer Games die Silbermedaille erkämpft haben. Unified Volleyball in Wilhelmsdorf sei eine Erfolgsgeschichte. Das Team spiele auf höchstem Niveau und gehöre zur Weltspitze, lobte Bürgermeister Dr. Hans Gerstlauer. Zu verdanken sei dies der vor zwölf Jahren begonnenen Kooperation zwischen der TSG Wilhelmsdorf und der Behindertenhilfe der Zieglerschen, die gezeigt habe, wie das erfolgreiche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu großem Erfolg führen könne. „Was hier geschieht, ist eine Form von erfolgreicher Inklusion“, so der Bürgermeister.

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08.07.2011

Silbermedaille für Unified Volleyballer bei Weltspielen in Athen

Mit einer hervorragenden Silbermedaille sind Unified Volleyballer aus Wilhelmsdorf von den 13. Special Olympics World Summer Games in der griechischen Hauptstadt Athen zurückgekehrt. Gemeinsam mit 7.500 Athletinnen und Athleten aus 180 Ländern haben sie bei den Weltsommerspielen für Menschen mit geistiger Behinderung unvergessliche Tage erlebt.

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05.07.2011

Neue Lebensräume für Menschen mit Behinderungen

Die Bagger sind bereits angerollt und die Abbrucharbeiten bei den Tennis- und Sportanlagen in der Wallstraße 18 in Bad Saulgau sind im vollen Gange. Wo bisher der Gasthof Schützen stand, soll ein neues Gebäude der Zieglerschen Behindertenhilfe entstehen. Geplant ist, dass hier ein neues Haus mit Lebensräumen für Menschen mit Behinderungen entstehen und zum Ende des 2. Quartals 2012 bezogen werden soll. Neben 18 Plätzen in einer Wohngemeinschaft soll auch ein Platz zur Kurzzeitunterbringung geschaffen werden. Die Behindertenhilfe ist- ebenso wie die Suchthilfe, die kürzlich in Bad Saulgau die neue Klinik eingeweiht hat- ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Zieglerschen. Sie ist eine Einrichtung für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung.

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28.06.2011

Unified Volleyballer sind in Griechenland

Vor einer Woche ist das Unified Volleyballteam aus Wilhelmsdorf nach Griechenland gestartet. Die Athleten und ihre Partner sowie die drei Coaches freuen sich, bei den Weltspielen Special Olympics für Deutschland mit dabei zu sein. „Wir haben viel trainiert und uns gut auf Griechenland vorbereitet“, berichteten sie. Zunächst ging die Reise auf die Insel Korfu. Dort hatte das deutsche Olympia-Team vier Tage Zeit, sich zu akklimatisieren. Jetzt haben die Wettkämpfe begonnen. Es werde ein ganz normales Turnier gespielt – mit Vorrunde, Gruppenphase, Viertel- und Halbfinale sowie Spiel um Platz drei und Finale, so Coach Michael Stäbler. Insgesamt nehmen an den Special Olympics in Athen 7500 Athleten und 2500 Trainer in 22 Sportarten teil. Die deutsche Delegation besteht aus 167 Athleten und Unified-Partnern sowie 60 Trainern. Das Unified Volleyballteam der Kooperationspartner TSG Wilhelmsdorf und Behindertenhilfe der Zieglerschen ist vom Präsidium von Special Olympics Deutschland für Athen nominiert worden, nachdem es erfolgreich an nationalen und internationalen Turnieren teilgenommen hatte.

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17.06.2011

SPIEGEL-Preis für Mühlezeitung

Haslachmühle/Hamburg – Das ist die Königsklasse für Nachwuchs-Journalisten: DER SPIEGEL kürt die besten Schülerzeitungen des Jahres, Reportagen, Interviews, Fotos, Titelbilder, Online-Auftritte. Für viele Schüler bedeutet diese Auszeichnung ein Sprungbrett in die journalistische Karriere. Unter den SPIEGEL-Preisträgern ist in diesem Jahr auch die „Mühlezeitung“ der Heimsonderschule Haslachmühle, einer Einrichtung der Zieglerschen Behindertenhilfe für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung. In welcher Kategorie die Jungredakteure „gelandet“ sind und was genau sie gewonnen haben- das ist noch ein Geheimnis. Tatsache ist aber: Die Konkurrenten stammen von allgemeinbildenden Schulen. Teilnehmen konnten Schülerzeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Schülerzeitungen von deutschen Schulen im Ausland sowie einzelne Schülerinnen und Schüler mit ihren Beiträgen. Einzige Bedingung: Die Schülerzeitungen müssen regelmäßig in deutscher Sprache erscheinen.

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01.06.2011

„Wir spielen auf Augenhöhe miteinander“

Nur noch wenige Wochen, dann reisen die Unified Volleyballer aus Wilhelmsdorf zu den Special Olympics nach Athen. Die Vorfreude ist groß. „Wir können kaum erwarten, dass es los geht“, sagen Michael Kachler, Kapitän der Mannschaft, und seine Spielpartnerin Jana Stockmayer. Beide haben mit dem Unified Volleyballteam der Kooperationspartner TSG Wilhelmsdorf und Behindertenhilfe der Zieglerschen erfolgreich an nationalen und internationalen Turnieren teilgenommen. Das Team wurde daraufhin vom Nominierungsgremium der Special Olympics Deutschland (SOD) dem Präsidium zur Teilnahme an den Olympischen Spielen vorgeschlagen und von diesem für Athen nominiert. Fünf Athleten mit geistiger Behinderung reisen am 20. Juni mit fünf Partnern ohne geistige Behinderung und drei Coaches nach Griechenland. Die Special Olympics beginnen am 25. Juni und enden am 4. Juli.

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17.05.2011

Wenn schlummernde Fähigkeiten zu vollem Leben erwachen

Einmal ein Clown sein und die Leute mit seinen Späßen erfreuen, einmal so fingerfertig zu sein, um die Bälle jonglierend durch die Lüfte wirbeln zu können – wer wünscht sich das nicht? Sich einen Rest an kindlichem Gemüt zu bewahren und sich nach der Faszination der zirzensischen Welt zu sehnen- davon dürfen Menschen mit und ohne Behinderung träumen. Doch Träume können mitunter auch wahr werden. Bester Beweis dafür ist das Konzept der „Integrativen Zirkusfortbildung“, das die Behindertenhilfe der Zieglerschen – sie verfügt dank ihrer Zirkusensembles „Mühlani“ und „Rotach-Hi“ über langjährige Erfahrung in diesem Bereich- gemeinsam mit der TSG Wilhelmsdorf und dem Sozialpädagogen Bruno Zühlke, bekannt auch als anerkannter Theaterpädagoge und künstlerischer Therapeut, entwickelt hat. Menschen mit und ohne Behinderung erfahren im gemeinsamen Training die speziellen Erfordernisse, Möglichkeiten und Grenzen der Zirkusarbeit und beschäftigen sich über mehrere Tage hinweg intensiv mit Elementen aus den Bereichen Clownerie, Jonglage, Akrobatik und Equilibristik – da bleibt viel Raum für Individualität und das Wecken von ungeahnten, vielleicht lange schlummernden Fähigkeiten.

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07.05.2011

Drei Bundeskunstpreisträger aus der Malwerkstatt der Behindertenhilfe

Die Freude in der Behindertenhilfe der Zieglerschen, einer Einrichtung für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung, ist groß: Drei Künstler aus ihrer Malwerkstatt gehören beim diesjährigen 18. Bundeskunstpreis Radolfzell zu den von der Jury ausgewählten Preisträgern.

Der Bundeskunstpreis steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff.

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07.05.2011

Jeder Dritte hat das Ziel erreicht

Professor Paul Hempfer war sichtlich erfreut: In der Heimsonderschule Haslachmühle, einer Einrichtung der Zieglerschen Behindertenhilfe für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung, durfte der neue Vorsitzende des Sportkreises Ravensburg an dreizehn Mädels und Jungs das Sportabzeichen überreichen.

„Ihr habt viel trainiert und euch sehr angestrengt und deshalb bekommt ihr jetzt sozusagen die Große Ehrenmedaille des Deutschen Olympischen Sportbundes“, machte der 70-Jährige deutlich. Er erklärte den Sportlerinnen und Sportlern, dass in Deutschland von einhundert Einwohnern nur einer das Sportabzeichen erreicht. In der Haslachmühle haben das dreizehn von vierzig Teilnehmern geschafft. Dass jeder Dritte das Ziel erreicht hat, ist für den Sportkreis-Chef ein großartiger Erfolg.

Er machte den Jugendlichen Mut, sich auch in Zukunft anzustrengen und neue Ziele zu erreichen. Hempfer: „Wenn alle Sport treiben und trainieren, dann geht es uns so gut, wie den Pflanzen im Frühjahr.“ Dabeibleiben sei alles und wer regelmäßig Sport treibe, der sei auch fit. Hempfer selbst ist ein begeisterter Radfahrer und legt gerne auch größere Strecken zurück.

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14.04.2011

Gold für Mühlekicker

Die Mühlekicker der Kooperation TSG Wilhelmsdorf/Behindertenhilfe der Zieglerschen bleiben auf Erfolgskurs: Mit einer sensationellen Goldmedaille sind sie von der Special-Olympics-Fußball-Landesmeisterschaft in Karlsruhe zurückgekehrt. Damit haben sie ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt und sind wieder “Landesmeister Fußball Halle 2011 von Special Olympics Baden-Württemberg in der Kategorie B”!

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09.04.2011

50 Jahre im Dienst der Bioland Rotach-Gärtnerei

Das gibt’s auch in der Behindertenhilfe der Zieglerschen, einer Einrichtung für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung, nicht alle Tage: Am vergangenen Dienstag konnte Thomas Grünich sein 50-jähriges Dienstjubiläum in der Bioland Rotach-Gärtnerei feiern- seinen ersten Arbeitstag hatte er am 5. April 1961. Damals waren in der Rotach-Gärtnerei in Wilhelmsdorf nur sechs Mitarbeiter beschäftigt, heute sind es rund 16 Personen. Auch wird dort zwischenzeitlich nicht mehr nur Biogemüse angebaut und verkauft, sondern man kann dort auch „veredeltes“, das heißt fertig geputztes und geschältes Gemüse beziehen.

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02.04.2011

„Die Verantwortung ist schwer …“

Mit 18 leeren Sitzplätzen gedachten die Zieglerschen und die Brüdergemeinde Wilhelmsdorf am 24. März 2011 um 17 Uhr im Bürgersaal ihrer Euthanasieopfer. Genau 70 Jahre zuvor stiegen 19 Menschen mit Behinderung aus der damaligen Taubstummenanstalt und heutigen Behindertenhilfe in den seinerzeit typisch grauen Bus. Die Fahrt endete im Psychiatrischen Landeskrankenhaus Weinsberg, den Pfleglingen war laut Hitlers geheimem Erlass vom September 1939 der »Gnadentod« zugewiesen. Nur einer kehrte zurück.

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17.03.2011

Ausstellungseröffnung am 22. März in Reutlingen:

Eine außergewöhnliche Ausstellung in der Stadtbibliothek Reutlingen bildet den ersten Vorboten für das diesjährige Festival Kultur vom Rande in Reutlingen. In der Galerie auf dem Podest werden Werke von vier Künstlerinnen und Künstlern der Malwerkstatt Wilhelmsdorf gezeigt. Die Ausstellungseröffnung am Dienstag, 22. März, um 17.30 Uhr im Großen Studio der Stadtbibliothek ist öffentlich. Der Kunsthistoriker Clemens Ottnad aus Kohlstetten, Geschäftsführer des Kunstvereins Reutlingen, wird in die Ausstellung einführen. Musiker des Accompagnato-Ensembles begleiten die Vernissage.

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17.03.2011

Tag der offenen Tür im neuen Haus Schild der Zieglerschen

Mitten in Wilhelmsdorf, in der Gartenstraße 4 hinter der Volksbank, ist nach etwa anderthalb Jahren Bauzeit ein neues Gebäude der Zieglerschen entstanden: das neue „Haus Schild“. Das auf einem knapp 3.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtete rund 4 Millionen Euro teure Gebäude soll zur Heimat werden für 42 pflegebedürftige Senioren der Zieglerschen Behindertenhilfe, einer Einrichtung für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung.

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16.03.2011

Special Olympics: Nationale Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung in Altenberg

620 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung, darunter auch mehrere Teams der Sportkooperation TSG Wilhelmsdorf/ Behindertenhilfe der Zieglerschen, haben bei den Special Olympics Nationalen Winterspielen in Altenberg mehr als 3.800 Zuschauer begeistert. Gemeinsam mit ihren Partnern, Betreuern und Coaches haben sie im sächsischen Altenberg unvergessliche Tage erlebt.

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18.02.2011

Rundes Leder rollt zu den Special Olympics

Das war mal wieder ein erfolgreiches Wochenende für die „Mühlekicker“ der Sportkooperation TSG Wilhelmsdorf/Die Zieglerschen. Die Mannschaft für Sportler mit Behinderungen war erst im vorigen Jahr beim Qualifikationsturnier für die Special Olympics in die Kategorie B aufgestiegen und holte dort am vergangenen Samstag den ersten Platz. Das bedeutet nicht nur den Aufstieg in die Kategorie A, sondern auch ein Ticket zum Landesfinale am 9. April in Karlsruhe. Weiterhin qualifiziert haben sich Mariaberg 1 (Turniersieger Kategorie A) und Lokomotive Hegenberg1, TSG Reutlingen (Kategorie B), sowie Pfingstweid und FC Rosenharz (Kategorie C).

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14.02.2011

Türkische Delegation besucht Heimsonderschule Haslachmühle

Im Oktober vergangenen Jahres machten zehn Absolventen der Gotthilf- Vöhringer Schule in Wilhelmsdorf, die sich zum 1.1.2011 mit dem Diakonischen Institut zusammengeschlossen hat, eine Studienreise nach Istanbul. Zum Programm gehörte das Kennenlernen des Sozialwesens in der Türkei inklusive des Besuchs einer Förderschule für Jugendliche mit Behinderung. Neben vielen neuen Eindrücken gab es auch neue Kontakte, die jetzt zu einer Begegnung in verschiedenen Einrichtungen der Zieglerschen im Raum Wilhelmsdorf führten.

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13.01.2011

Ein Pionier und Wegbereiter der Gebärdensprache

Die Nachrichten bei Phoenix. Das Vater Unser oder der Psalm vom Guten Hirten in modernen Gottesdienstformen. In Welt und Kirche hat die Kommunikation über visuelle Zeichen oder Gebärden Einzug gehalten und ist in vielen Bereichen längst akzeptiert und sogar zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch das war nicht immer so. „Es gab Zeiten, in denen die Gebärdensprache offiziell sogar verboten war“, sagt einer, der es wissen muss. Ernst Blickle kann mit Fug und Recht als ein Pionier und schulischer Wegbereiter der Gebärdensprache für Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung bezeichnet werden. Im Gegensatz zur „Deutschen Gebärdensprache“, die eine völlig eigene Sprache mit feiner Grammatik, sehr feinen Handbewegungen, Mimik und Gestik ist, setzt sich diese Sprache aus Einzelgebärden zusammen und wird durch die Lautsprache unterstützt. Am 17. Januar darf der ehemalige langjährige Schulleiter der Heimsonderschule Haslachmühle seinen 80. Geburtstag feiern und auf eine Zeit zurückblicken, die in vielerlei Hinsicht prägend war – nicht nur für den Jubilar selber.

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09.11.2010

Neue Angebote der Behindertenhilfe in Bad Saulgau

„Auf zu neuen Ufern“ heißt die Devise in der Behindertenhilfe der Zieglerschen, einer diakonisch geprägten Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen mit Hör-Sprach- und zusätzlicher geistiger Behinderung. Nach der Suchthilfe wird auch die Behindertenhilfe in Bad Saulgau einen neuen Standort eröffnen. Bereits jetzt können hier individuelle ambulante Assistenzleistungen nachgefragt werden und ab 2012 werden 18 stationäre Wohnplätze, ein Platz zur Kurzzeitunterbringung sowie Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung angeboten.

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12.07.2010

Gemeinsam ins Ziel

114 Menschen mit geistiger Behinderung haben in der vergangenen Woche den 20. Haslachmühle-Triathlon gemeistert. Nachhaltige Freude der Teilnehmer war auch in diesem Jahr garantiert. Ausgerichtet wurde der Event von der Heimsonderschule Haslachmühle, die zur Behindertenhilfe der Zieglerschen gehört, und der TSG Wilhelmsdorf.

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14.06.2010

"Einmal der sein, der ich bin"

„Leinen los“ heißt es für 15 Jugendliche bei einem Segeltörn der Behindertenhilfe der Zieglerschen vom 23. bis 25. Juli 2010 auf dem Bodensee. Was sie verbindet: Sie alle haben eine behinderte Schwester oder einen behinderten Bruder. Das hinterlässt Spuren, sowohl im Familienleben als auch im Alltag der jungen Menschen aus Süddeutschland und Hessen.

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12.06.2010

Haslachmühle-Schüler erfinden Zeichensprache für Fußballbegriffe – hilft sie auch Jogi Löw?

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08.06.2010

»Ich freue mich, wenn sich Dinge positiv verändern«

Ein »Gipfeltreffen« der besonderen Art veranstalteten dieser Tage Sven Lange, Fachlicher Geschäftsführer der Zieglerschen Behindertenhilfe, und Petra Bühler, die bei der Heimaufsicht für die Einrichtungen der Behindertenhilfe zuständig ist. Lesen Sie hier, worum es in dem angeregten Gespräch ging.

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13.04.2010

Richtfest für regional einmaliges Haus

Die Behindertenhilfe der Zieglerschen hat am 12. April das Richtfest für ihr neues „Haus Schild“ in der Gartenstraße in Wilhelmsdorf gefeiert. Damit rückt die Fertigstellung eines regional einmaligen Hauses in greifbare Nähe: Ab dem Frühjahr 2011 werden dort 42 älter werdende, pflegebedürftige Menschen mit geistiger Behinderung eine neue Heimat finden. „Haus Schild“ ist ein Ersatzneubau für das in die Jahre gekommene „Haus Hoffnung“ in der Zußdorfer Straße.

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05.03.2010

Urlaub mit Assistenz

Für die meisten Menschen ist Urlaub eine tolle Sache: Man kann ausspannen und oft auch viel Neues erleben. Das gilt ganz besonders dann, wenn man die freie Zeit dazu nutzt, um eine Reise zu machen. Im Prinzip ist das nicht kompliziert. Hat man aber eine Behinderung, so tun sich manchmal Barrieren auf, die eine Reise zur Tortur oder vielleicht sogar zur Unmöglichkeit werden lassen können. Das gilt ganz besonders für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen oder einer Mehrfachbehinderung. Doch es gibt Hilfe. „Urlaub mit Assistenz“ nennt sich der Reisekatalog der Behindertenhilfe der Zieglerschen in Wilhelmsdorf.

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